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Die russischen Wissenschaftler haben die Stressproteine von Mykoplasma erforscht

Die Spezialisten von Kasan Institut für Biochemie und Biophysik des Wissenschaftszentrums von Kasan an der Russischen Akademie der Wissenschaften haben die für die breite Häufigkeit und Pathogenität von Mykoplasma verantwortlichen Proteine identifiziert (Acholeplasma laidlawii). Die erhaltenen Angaben lassen die Frage klären, auf welche Proteine man einwirken muss, um die von A. laidlawii erzeugten Infektionen zu kontrollieren. Die Forschungen der Wissenschaftler wurden in Rahmen des föderalen Zielprogramms „Wissenschaftliche und Pedagogisch-wissenschaftliche Kräfte im innovativen Russland“ in 2009-2013 Jahren beim Beistand von RFBR durchgeführt. Außerdem wurde für die Forschung der Grant vom russischen Präsidenten für führende Wissenschaftsschulen ausgegeben.

Die Stressproteine von Mykoplasma wurden erforscht

Die Mykoplasma ist die allgegenwärtige pathogene Bakterie. Sie wird in Böden, im Abwasser und in Geweben der kranken Tiere erfasst. Sie steckt Zellkulturen an und löst die Pflanzenkrankheiten aus. Die breite Häufigkeit von A. laidlawii in der Natur setzt voraus, dass die Mykoplasma gut ungünstige Verhältnisse übersteht.

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Die Wissenschaftler aus Kasan haben die Proteine von in optimalen und Stressbedingungen aufgezogenen Mykoplasma erforscht: bei der tiefen Temperatur 8 Celsiusgrad, beim Hungern und auch beim Ersatz von Grundenergieträger, der die Glukose ist, auf den ungewohnten Zucker (Trehalose). Die Proteine, die Mykoplasma in verschiedenen Bedingungen synthetisieren, wurden aufgeteilt und mit Hilfe der Massenspektrometrie identifiziert. Als Ergebnis haben die Forscher 120 Proteine erzeugt, deren Menge und die Zusammensetzung von verschiedenen Proteinformen beim Stress verändert haben. 111 daraus sind bei der Synthese von DNS, von RNA und Proteine, bei der Wiederherstellung von Beschädigung der DNS, von Abwehrmechanismen, beim Energie- und Stoffwechsel in Zellen beteiligt. Die Funktionen von neun Proteinen sind noch nicht bestimmt. Siebenundvierzig Proteine sind für die Virulenz verantwortlich. Bei der tiefen Temperatur und der Nährstoffarmut sinkt wesentlich die Menge dieser Proteine.

Unter den entdeckten Proteinen wurden einige Dutzende Universalproteine gefunden, die tatsächlich auf alle Stressarten reagieren. Einige davon sind für die Adaptierung nicht nur der Mykoplasma, sondern auch der anderen Bakterienart verantwortlich.

Alle von den Forschern entdeckten Stress-reaktiven Proteine sind die potentiellen Targets. Bei der Einwirkung auf diese Targets kann man die von A. laidlawii und von anderen Bakterien erzeugten Infektionen kontrollieren.

01.08.2011 abercade.ru
Übersetzung aus dem Russischen von NBS

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