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Russland: Die Transformation in ein innovatives Land kostet knapp 16 Billionen Rubel

Die Regierung hat das Projekt der Strategie der innovativen Entwicklung des Landes bis 2020 am 6. September diskutiert, so der stellvertretende Minister für Wirtschaftsentwicklung Oleg Fomitschev. Das Blatt Wedomosti schreibt, dass diese Strategie von den großen Kosten für den Staat ausgeht, über welche die Regierung nicht verfügt.

Russland: Die Transformation in ein innovatives Land kostet knapp 16 Billionen Rubel

Die Innovationsausgaben sollten erhöht werden: die Ausgaben vom föderalen Budget sollten nicht weniger als 11 Prozent von dem Gesamtvolumen der Ausgaben des föderalen Budgets während der nächsten 10 Jahre betragen. Erst dann ändert sich das aktuelle Trägheitsentwicklungsszenario der Ausgaben für innovative Zwecke, wird im Projekt erläutert.

Nach den Berechnungen von Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung, sind für diesen Wendepunkt aus der Staatskasse 15,7 Billionen Rubel von 2011 bis 2020 erforderlich. In der Strategie wird gesagt, dass wenn diese Gelder ausgegeben werden, so hätte die russische Wirtschaft die Chance, ein weltweit führender Anbieter von High-Tech und intelligenten Dienstleistungen in 5-7 Kategorien werden. So kann man auch den Anteil des High-Tech-Sektors vom BIP um das 1,5-fache (ab 13 Prozent bis 18 Prozent),  den Anteil der innovativen Produktion in der Industrieherstellung um das 5-6–fache, den Anteil von den innovativ aktiven Unternehmen um das 4-5 –fache (ab 9,4 bis 50 Prozent) steigern.

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Der Staat soll große Beträge ins innovative Geschäft investieren: 7,6 Billionen Rubel in 10 Jahren. Diese Summe kann sich aus Ausgaben für die Applikationsforschungen, die Unterstützung von Start-Ups und der Seed-Finanzierung zusammen setzen.

Man braucht noch 3,3 Billionen Rubel für die Schaffung der innovativen Struktur und für die Beteiligung Russlands am globalen innovativen System. Der Staat soll sich auch um die Beschaffung von mindestens 20 R&D-Abteilungen der größten Weltunternehmen in "Skolkovo",  Wissenschaftsstädte, Akademische Städtchen und SATO (Geschlossenes administrativ-territoriales Gebilde) bemühen, wird in der Strategie gesagt.

Die Beamten von Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung versprechen, dass die Kosten mit Zinsen zurückgezahlt werden, es kommt ein technologischer Durchbruch, neue Stoffarten entwickelt werden, die früher unerreichbaren Eigenschaften haben werden, qualitativ neue Effekte werden entstehen, z.B. zunehmende Verwendung der modernen Spitzentechnologien in schwach technologischen Sektoren der Produktion.

„Es scheint, in der Regierung ist ein Wettbewerb in der letzten Zeit im Gange, der  darin besteht, wer mehr Geld beantragt: es hat mit 10 Billionen Rubel für die Verteidigung begonnen, dann waren 4 Billionen für den Nordkaukasus, jetzt sind es 16 Billionen für die Innovationen“, - ironisiert der Partner von FBK Igor Nikolaev. Die Regierung würde nicht so viel ausgeben müssen, hätte sie längst das gemacht, was sie machen sollte. Sie sollte das wettbewerbsfähige Umfeld für Unternehmen schaffen, sagt er.

Der Präsident von „Delovaja Rossija“ Alexander Galuschka ist damit einverstanden, dass der Staat die grundlegenden Bedingungen bilden soll, anstatt exotische Strategien zu schreiben: Ohne das günstige Investitionsklima und die Konkurrenz ist die Zuweisung von solchen Mitteln wie Geld aus dem Fenster zu werfen.“

31.08.2011 newsru.com
Übersetzung aus dem Russischen von NBS

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