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Monetisierung der kostenfreien Apps für iPhone

Ist die Entwicklung der kostenfreien Apps für iPhone und anschließende Monetisierung durch Werbung gewinnbringend? Es gibt zwei Meinungen in dieser Hinsicht. Man kann jedoch mit Sicherheit behaupten, dass vieles von der Popularität der App abhängt.

Die Gesellschaft Pinch Media hat einen interessanten Bericht über die Sachlage in AppStore am Anfang dieses Jahres herausgegeben. Dort sind die Tendenzen beschrieben, die die Gesellschaft beim Studieren der Monetisierungsversuche der Entwickler einiger kostenloser Apps festgestellt hat. Der Schluss, zu dem man in Pinch Media kam, ist ganz einfach: die Werbung in den kostenlosen Apps kann sich im Punkto Einnahmen nicht mit den Erträgen der sogar am günstigsten verkauften kostenpflichtigen Apps vergleichen lassen. Somit, müssten die Entwickler eine unerreichbare Einnahme aus der Werbeschaltung pro tausend Kontakte in Höhe von 8,75 USD erzielen, um den notwendigen Ertrag von jeder Ladung zu generieren.

 

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Doch die Gesellschaft AdWhirl, die eine Werbeplattform für iPhone betreibt und früher als Adrollo bekannt war, behauptet das Gegenteilige. Seit dem Markt-Eintritt im vorigen Monat, stellt die Gesellschaft die Werbung in mehr als 10% der ersten Top-50-Apps in AppStore und bekommt 250 Millionen Sichtkontakte pro Monat. Ihre Daten zeugen davon, dass die Situation auf dem Markt der kostenfreien Apps ganz umgekehrt ist und solche Monetisierungsweise sich ganz erfolgreich bewähren.

Nach den Worten der Gesellschaftsgründer Sam Yam, ist einer der wichtigsten Fehlannahmen im Bericht von Pinch Media, dass die Autoren nur eine Werbungschaltung während eines Kontaktes mit dem Benutzer in Betracht ziehen. Anders gesagt, glauben sie, dass jedes Mal wenn den Benutzer eine kostenlose App öffnet, sieht er nur eine einzige Werbeanzeige. Yam sagt, dass die App-Entwickler 3 bis 5 Werbemeldungen während jedes Kontakts mit dem App-Benutzer anstreben. Je erfolgreicher die App ist, desto größer ist die Anzahl der Werbeanzeigen. Also, wenn man den obenerwähnten Betrag von 8,75 USD pro tausend Kontakte durch 5 Werbeanzeigen teilt, wirkt die Monetisierungsidee mithilfe von Einblendung der Werbeanzeigen als gerechtfertigt.

Im Bericht AdWhirl wird beschrieben, dass die Apps, die im ersten Hundert unter der kostenlosen Apps gelistet sind, erlauben die Einnahmen von 400 bis 500 USD pro Tag zu generieren. Die Differenz von 100 USD pro Tag ist natürlich groß, aber es sind – bereits bei der Berechnung mit der kleineren Zahl – stolze 12.000 USD pro Monat. Nach der Meldung von AdWhirl, kann die Einnahme pro tausend Kontakte unter diesen Top-Apps einer erstaunlichen Summe von 1,90 USD entsprechen, und das Verhältnis der gezeigten Werbebanner zu den Klicks auf diese Werbebanner (CTR) kann bis zu 2,6 % betragen. Während die Apps, die im AppStore wirklich hoch gelistet sind, letzen Endes an Popularität einbüßen, bleibt der Gewinn nach einer Senkung am Anfang relativ konstant.

Natürlich, hat man gut reden über die Liste der besten kostenfreien Apps, allerdings es ist nicht so leicht dorthin zu gelangen. Die Mehrheit der Entwickler verdient deutlich weniger als 400 USD pro Tag. Das betrifft die überwiegende Mehrheit der kostenpflichtigen Apps auch. Allgemein gesehen gibt es im Bereich der kostenfreien Apps weniger Konkurrenz.

Was AdWhirl betrifft, hat diese Existenzgründung eine gute und noch freie Nische besetzt. Die Gesellschaft ermöglicht den Entwicklern den Zugang zu einigen iPhone-Werbenetzen gleichzeitig zu bekommen. Das erlaubt ihnen die Ausgaben zu decken, wenn es nicht genug Impressionen gibt (nach den Worten der AdWhirl-Führung, kann es in 40% der Fälle passieren).

Zum Schluss bemerken wir, dass die Einführung der Werbung für iPhone im Interesse von AdWhirl liegt, also, lohnt es sich alle ihre Schlüsse kritisch zu betrachten. Aber vielleicht ist es ohnehin klar, dass es nicht genug kostenfreie Apps im AppStore gibt, die den Entwicklern viel Geld bringen.

Juni 2012 Quelle: iphone.kttsoft.com
Übersetzung ins Deutsche: NBS

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