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Russland: 50% des BIP generieren nur 6 aus 83 Regionen

Nur sechs Regionen, einschließlich Moskau und St. Petersburg, produzieren die Hälfte des BIP Russlands. Nach der Aussage von Experten der Ratingagentur RIA-Rating, haben sechs russische Gebiete: Moskau, St. Petersburg, der Autonome Kreis der Chanten und Mansen – Jugra, Tjumenskaja Gebiet, Moskauer Gebiet und der Autonome Kreis der Jamal-Nenzen im Jahre 2011 beinahe die Hälfte russisches BIP erzeugt.

Diese Regionen gelten als die wichtigen Quellen des russischen Bundeshaushaltes, dort wird der größere Teil der Verbrauchernachfrage gebildet und von dort aus geht der wichtige Ausfuhrfluss des Landes. Die RIA Nowosti zitiert „das sozialökonomische Rating der Gebiete - Jahresergebnisse 2011“: Im Rating wird berichtet, dass die Mehrheit der größeren Körperschaften des Landes, darunter alle wichtigen russischen Monopole, im obenerwähnten Gebieten tätig ist oder dort deren Sitz hat.

 

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Die Ratingagenturexperten betonen, dass Russland sich durch die Ungleichmäßigkeit der ökonomischen Entwicklung unterscheidet. Sie bemerken das Folgende: “Diese Ungleichmäßigkeit wird vor allem durch das Vorhandensein der Naturschätze, historisch gewachse Infrastruktur, Klimaverhältnisse, Einwohnermentalität sowie durch andere objektiven Faktoren bedingt“.

Die „Gruppe der Sechs“ teilt sich auf die Regionen zweier Blöcke. Den ersten Block bilden das Moskauer Konglomerat und St. Petersburg – das sind die Finanzspeicher des Landes. Der andere Block – das Tjumensky Konglomerat – ist die materielle Quelle der Finanzressourcen, die später in beiden Hauptstädten neu verteilt weden.

Das Dokument spricht darüber, dass trotz dem großen Unterschied zwischen diesen zwei Blocken, sind sie – sogar untrennbar – mit einander verbunden. Ein Block ist ohne den anderen nicht lebensfähig. Die mächtigen Naturschätze und Finanzquellen der Gruppe der Sechs bestimmen ihre guten Haushaltskennziffern, sozialen und makroökonomischen Kennziffern. Das verschafft denen einen unbestreitbaren Vorteil gegenüber den anderen Regionen. Sogar unter der Bedingung einer mäßigen Wachstumsrate der Erdöl- und Erdgasförderung sind die ersten sechs Ratingplätze für diese Gebiete für lange Zeit reserviert.

Dieselbe Stabilität ist für den unteren Ratingteil bezeichnend. Die Regionen-Außenseiter – die Republiken Nordkaukasus, die Republiken an der Wolga, sowie die Republiken Sibiriens und des Fernen Ostens – zeigen die schlechteren Ergebnisse fast nach allen sowohl ökonomischen, als auch sozialen Kennziffern. Die weniger standfeste Verteilung wird im mittleren Ratingsteil beobachtet. Das Wohlergehen vieler dieser Regionen hängt vom Vorhandensein der Naturschätze ab, aber auch von der Investitions-Attraktivität der Region. Also, befinden sich das Kaluchskaja Gebiet und Vladimirskaja Gebiet in der Mitte des Ratings und übertreffen die andere Regionen, die stärker industrialisiert sind.

Das ist bemerkenswert, dass es kein mögliches „Silicon Valley“ in der ersten Zwanzig des Ratings gibt. Das Moskauer Gebiet, das auf diese Art in Verbindung mit Innovationsstadt Skolkovo berücksichtigt werden könnte, befindet sich im Top des Ratings nur dank dem Nebenhauptstadt-Status. Das nächste Gebiet, das den Status der Hochtechnologieregion beanspruchen könnte, ist Novosibirskaja Gebiet – dank seinem Verein mit dem Forschungsgebiet Akademgorodok und der Wissenschaftsentwicklung. Aber es ist außerhalb der Top-Zwanzig und besitzt den 25. Platz. Insgesamt hat Russland 83 Regionen.

02.07.2012 newsru.com Übersetzung ins Deutsche – NBS-Research.com

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