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Lebensmittel- und Arzneimittel-Trennung

Russische Föderation: Die Stellungnahme des Ministeriums für Gesundheitswesen im Bezug auf die Anfrage der Russischen Assoziation der Apothekenketten verdeutlichte die Einstellung der Regierung zum Thema des Arzneimittelvertriebs durch Lebensmittel-Einzelhandelsketten.

Der stellvertretender Leiter des Departments wies deutlich auf die Unzulässigkeit des Verkaufs der Arzneimittel in den Einzelhandelsketten hin: dies mache die staatliche Arzneimittel-Kontrolle unmöglich, sei gesetzeswidrig und darum unzulässig.

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Für gesetzeskonform hält man aktuell nur den Verkauf der Arzneimittel durch die Apotheken, die im Besitz einer gültigen Lizenz für pharmazeutische Tätigkeit sind. Dabei muss man einen Diplomspezialisten im Gebiet Pharmakologie beschäftigen, der imstande ist, die ausführliche Auskunft über jede verkäufliche Wareneinheit zu geben.

Für die Apothekenketten bedeutet das freie Handeln mit den Arzneimitteln im Einzelhandel die Gewinneinbüße von mindestens 50%, was dem Zusammenbruch der ganzen pharmazeutischen Branche gleichkommt, besonders der kleinen Apothekennetze und der einzelnen Apotheken. Das  Ministerium für das Gesundheitswesen schlug vor, kleine Apotheken in den Einkaufsflächen der Einzelhandelsketten einzurichten. Für die Einzelhandelsketten ist jedoch der Absatz der Arzneimittel in den Apotheken auf deren Handelsflächen ungünstig, weil dies zusätzliche Schwierigkeiten schaffen und nicht den gewünschten Profit bringen wird.

20.12.2012 sbyt.ru
© Übersetzung ins Deutsche: NBS-Research.com

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