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Russischer Staatsbürger Gerard Depardieu will immer noch Belgier werden

Der französische Schauspieler Gerard Depardieu, der sich am 5. Januar 2013 in Russland einbürgerte, hat vor, zum Staatsangehörigen des Königreichs Belgien zu werden. Das Hin-und-her-Schwanken des Franzosen setzte nach der Einführung in Frankreich der 75%-Steuer auf die Erträge von mehr als eine Million Euro pro Jahr ein. Er beruhigte sich nicht einmal nachdem die Steuer vom Verfassungsrat der Französischen Republik außer Kraft gesetzt wurde.

Am 3. Januar wurde bekanntgegeben, dass der Präsident Russlands Wladimir Putin die Verordnung über die Einbürgerung des Schauspielers in die Russische Föderation unterzeichnete. Heute aber erklärte Depardieu, er sei Franzose und kein Steuerflüchtling, und er werde „sicherlich die doppelte belgische Staatsangehörigkeit haben“.

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Das Haupt der Kommission für Migration des belgischen Parlaments Georges Dallemagne erklärte früher, wenn Gerard Depardieu zum Staatsbürger Russlands wird, erschwert es die Prozedur der Einbürgerung in Belgien, - so eine russische Nachrichtenagentur. Dallemagne fügte hinzu, der Schauspieler sollte besser „Respekt vor dem Geist des Gesetzes haben“, und nicht vergessen, dass „die Staatsbürgerschaften keine Sammelobjekte sind“.

Unterdessen wurde es bekanntgegeben, dass Depardieu im Pariser Justizpalast nicht erschienen ist. Er wurde dorthin wegen Trunkenheit am Steuer bereits im November geladen. Laut dem französischen Gesetz, soll im Falle der Abwesenheit des Angeklagten sein Fall an das Strafgericht übergegeben wird.

10.01.2013
Übersetzung ins Deutsche NBS-Research.com

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