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Russland: Einzelhändler verdienen kein Geld durch SIM-Karten-Verkauf

Die größten russischen Mobilfunkanbieter behaupten, der russische Markt erreichte seinen Höhepunkt. Das führt zur Reduzierung der Einnahmen in diesem Bereich und fordert die Veränderung der Ausgabenstruktur.

Als Erstes beschlossen die Mobilfunkanbieter die Provision vom SIM-Karten-Verkauf im Einzelhandel wenigstens um ein Drittel zu reduzieren. Dank dieser Maßnahme soll die Steigerung der Zahl der sogenannten stillen SIM-Karten, die praktisch keine Einnahmen bringen, eingedämmt werden. Laut den Ergebnissen des Vorjahres stellte sich heraus, dass jede vierzigste SIM-Karte nach sechs Monaten wegen ihrer Nichtnutzung abgeschrieben (blockiert) wurde. Heutzutage schwankt die Senkung von Händlerauszahlungen unter den größten russischen Mobilfunkanbieter innerhalb von 20% bis 40%.

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Als eine vielversprechende Richtung im Bereich Mobilfunk sehen die Experten die Qualitätserhöhung der bereits existierenden Abonnentenbasis durch Realisation von verschiedenen Loyalitätsprogrammen sowie durch Reformierung der Marketingpolitik.

- Russland: Mobilfunkbetreiber suchen neue Einnahmequellen
         
Es ist zu betonen, dass im Vorjahr die Mobilfunkanbieter um 7% weniger SIM-Karten verkauft haben als im Jahr 2011, was insgesamt 97 Mio. SIM-Karten ausmacht. Laut Experten-Schätzungen wird die Zahl der neuen Abonnenten dieses Jahr nicht mehr als um 10-15% sinken.

21.03.2013 sbyt.ru
Übersetzung: NBS-Research.com

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