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Nun kann man vom Mindestlohn leben

Am 11.06.2008 hat die russische Staatsduma die Änderungen zum 1. Artikel des Föderalen Gesetzes Über Mindestlohn (russische Bezeichnung: MROT) behandelt und in erster Lesung komplett angenommen. Der Mindestlohn ist durch diese Änderungen 1,88 mal größer geworden und soll also 4330 Rubel betragen. Auf solche Weise wird der heutige Mindestlohn von 2300 Rubel das Existenzminimum erreichen, das nach den Ergebnissen des vierten Jahresviertels 2007 errechnet worden ist.

Nun kann man vom Mindestlohn leben - die Berechnungsformel  

Diese Ziffer wird mit dem künftigen Existenzminimum vom Ende 2008 selbstverständlich nicht übereinstimmen. Nach der Aussage des Staatsdumasprechers Boris Grizlow, ist es ferner geplant, eine MROT-Berechnungsformel zu entwickeln, die die übliche Inflationsrate im Voraus berücksichtigt.

Mindeslohn und Existenzninimun in Russland.

Nun kann man vom Mindestlohn leben - Regionen

Der Staatsdumavizesprecher der Fraktion „Einiges Russland“ Wjatscheslaw Wolodin hat bemerkt, das im vorigen Jahr beschloßene Gesetz über Mindestlohn habe den Regionen das Recht gegeben, die Höhe des Mindestlohns (MROT) für den außerbudgetären Wirtschaftssektor zu steigern. „Es ermöglichte vor Ort einen größeren Mindestlohn festzulegen, indem auch das regionale Existenzminimum berücksichtigt wird“ – sagte er.

Nun kann man vom Mindestlohn leben - Existensminimum gedeckt  

Seiner Aussage nach sollen 46 Regionen Russlands diese Möglichkeit bereits genutzt haben. Sie haben Gesetze über die Einführung vom regionalen Mindestlohn ins Leben gerufen, dessen Höhe die durchschnittliche übertrifft. In 14 Regionen soll der Mindestarbeitslohn das Existenzminimum übertroffen haben. Mit der Annahme von Änderungen in Föderalen Gesetz soll der Anstieg vom Mindestlohn im ganzen Land als obligatorisch gelten.

Nun kann man vom Mindestlohn leben 

12.06.2008
sbyt.ru
Russisch-Übersetzung: Nechaev Business Services

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