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Gasprom zahlt Strafen, um Fakten zu verheimlichen

Der Föderale Antimonopoldienst (FAS) hat Gasprom eine Geldstrafe in Höhe von 300 tausend Rubel auferlegt. Der Grund dafür ist die Verletzung einer Vorschrift, die Kaufgenehmigung vom Unternehmen Mosenergo begleitete. Laut dem Bericht des Amtes, wurde die Gesellschaft zur administrativen Verantwortung nach Artikel 36 des Wettbewerbsschutz-Gesetzes gezogen.

Antimonopolamt in Russland gegen Gasprom 

Gasprom zahlt Strafen, um Fakten zu verheimlichen

Die Vorschrift fordert Gasprom auf, monatlich bis 2012 FAS die Information über die tatsächliche Erfüllung von Gaslieferungvertragen bereitzustellen. Das Amt mahnt noch, „die Information soll Angaben über Preise, Volumen, Lieferanten des Erdgases in Bezug auf  jedes Kraftwerk einschließen, sowie Angaben unabhängiger Organisationen über die tatsächliche Erfüllung von Gastransferverträgen entsprechend den der Vorschrift beigefügten Vordrucken“.

Gasprom zahlt Strafen, um Fakten zu verheimlichen - keine wirksame Sanktion

Analytiker halten diese Sanktion der Antimonopoler für lächerlich und meinen, man könne die Vorschrift einfach nicht befolgen. Der Analytiker Wasilij Konusin (IFK Alemar) meint, Gasprom hat keine Information gegeben, um die Prinzipien der inneren Gaspreisgestaltung zu verheimlichen. Solche Information würde mit Sicherheit viele Fragen veranlassen. Die Frage der Preisgestaltung sei schon im Rahmen der Generalgesellschaften ziemlich sensibel: diese würden keinen Informationen über die tatsächliche Gaseinkäufe preisgeben, so Wasilij Konusin.

Gasprom zahlt Strafen, um Fakten zu verheimlichen

11.06.2008.
sbyt.ru
Russisch-Übersetzung: Nechaev Business Services

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