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Pharmaindustrie Russlands bekommt die Krise zu spüren

Die Pharmaindustrie, die bis jetzt von der Weltwirtschaftskrise nicht betroffen zu sein schien, beginnt die allgemeine Senkung der Verkaufsvolumen zu spüren. Die Patienten beklagen sich immer öfters über hohe Preise, es gibt einzelne Nachweise, dass die Leute aus Spargründen auf Medikamente und Prozeduren verzichten. Mehr als die anderen leiden unter Auswirkungen der Krise die Hersteller der Präparate aus dem Segment „Verbesserung von Lebensqualität“. Diese Präparate bilden ca. 50% des Warenbestandes einer Apotheke.

Pharmaindustrie Russlands bekommt die Krise zu spüren

Pharmaindustrie in Russland - Nachfrage auf Medikamente bleibt beinahe unverändert.

Im Vergleich zu den Wirschaftbereichen, wie z.B. Autobau und Einzelhandel, schien der Gesundheitsschutz relativ stabil zu sein, was durch die Notwendigkeit, sich zu kurieren, unabhängig von den Rückgängen oder den Aufstiegen in der Wirtschaft zu erklären ist. Doch haben schon Pharmahersteller und Apothekenketten die ersten Probleme. Vor allem ist es die mit der Krise zusammengefallene saisonbedingte Preiserhöhung, die in diesem Jahr ungefähr 4,5% beträgt (in den vorigen Jahren lag solche Erhöhung auf der Ebene von 2-3%).

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Signifikante Veränderungen in der russischen Pharmabranche - Strategie Pharma 2020

 

Pharmaindustrie Russlands bekommt die Krise zu spüren

Laut den Experten-Prognosen wird die Rentabilität der Pharmaindustrie sinken. Die Nachfragesenkung auf die teuere Medizin wird es natürlich geben, diese wird jedoch relativ niedrig (nicht mehr als 10%) ausfallen. Es wird aber die sogenannte induzierte Nachfrage ändern, sprich die Medizinbranchemitarbeiter werden seltener zum Kauf teuerer Medikamente beraten. Jetzt wird es schwieriger werden, neue teuere Medizinpräparate zu vermarkten.

Pharmaindustrie Russlands bekommt die Krise zu spüren

Die Patienten, die die vergünstigte Medikamentenversorgung bekommen, müssen sich eher keine Sorgen machen, denn das Budget für die Fonds der Krankenversicherung wurde für drei Jahre noch vor der Krise angenommen, es hat sogar eine Vergrößerung der Finanzierung gegeben. Somit gibt es eine sichere Nachfrage auf Medikamente, die im Bezahlungsregister der vergünstigten Medikamentenversorgung gelistet sind.

Pharmaindustrie Russlands bekommt die Krise zu spüren

28.11.2008 sbyt.ru
Übersetzung durch NBS

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