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Privatisierung in Russland

Im Jahre 1992 wurde es in Russland mit der Scheck-Privatisierung begonnen, die vom 1. Juni 1992 bis zum 1. Juli 1994 andauerte. Zuerst plante man, die erste Etappe der Privatisierung zum 1. Januar 1994 zu beenden, auf Wunsch einiger Politiker und darunter Juri Luzhkow, wurde die Privatisierung-Frist verlängert. Dank der Hartnäckigkeit von Herrn Tschubajs gelang es, die Privatisierung mit einer Verspätung von einem halben Jahr zu vollenden.

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Privatisierung in Russland

Die Hauptziele der Privatisierung waren die massive Entstaatlichung der russischen Wirtschaft, die Neuverteilung des Eigentums und die Festigung des Rechtes auf Privateigentum, die Formierung der Schicht der Privateigentümer, Schaffung der Konkurrenzumgebung und Ermöglichung der Demonopolisierung der Landwirtschaft; die Verbreitung der Kapitalanlagebasis der russischen Unternehmen und die Heranziehung der ausländischen Kapitalanlagen in die russische Wirtschaft. Zum Mittel der Zielerreichung wurden die Privatisierung-Schecks – die „Wouchers“. Die Bevölkerung Russlands bekam insgesamt 146,064 Mio. Privatisierung-Schecks: je ein Scheck pro jeden Bürger. Jeder Zahlungsscheckbesitzer hatte 4 Möglichkeiten:

1) seinen Privatisierung-Scheck bei der geschlossenen Aktienvergabe „seines“ Unternehmens zu benutzen;
2) an der Scheckauktion teilzunehmen;
3) die Aktien des Scheck-Investitionsfonds zu erwerben;
4) seinen Privatisierung-Scheck zu verkaufen.

Privatisierung in Russland

In dieser Zeit begannen die Unternehmen aller Art zu entstehen, die das Geld und Zahlungsschecks akkumulierten. In Jahre 1992 begann die erste in Russland Börsengang eines nichtstaatlichen Unternehmens. In Zeit der Privatisierung in Russland war die Abkürzung IPO (Initial Public Offering) sogar Spezialisten nicht bekannt. Damals wurden die Aktien von „NIPEK“ auf der Börse platziert. Die Korporation wurde im November 1991 gegründet, der öffentliche Aktienplatzierung – die Subskription – verwirklichte man 1992. Der veröffentlichte Emmisionsentwurf wurde zum Muster, auf welches sich andere Aktionergesellschaften orientierten. Die Verteilung der Aktien wurde unter vielen Privatpersonen durchgeführt. Danach ging es dem Unternehmen und seinen Aktionären nicht so gut. Kacha Bendukidze, der NIPEK leitete, reailisierte eine Reihe von Projekten und obwohl die Firma bis heute existiert, bringt sie ihren Aktionären aus Privatisirung-Ära keine besondere Freude.

Es wurde dazu am 23.Oktober 1992 der Scheckfond „Alfa-Kapital“ registriert, der später zu einer der größten finanzindustriellen Gruppen Russlands gewachsen war.

In derselben Privatisierung-Periode war die Unternehmensgruppe „Hermes“ unter der Leitung von Valerij Newerov sehr aktiv. Im Sommer 1991 aktionierte Newerov das wissenschaftlich-technische Zentrum „Hermes und Co“. Ungeachtet dessen, dass das die Strukturen von Newerov oft mit den finanziellen Pyramiden vergliechen wurden, bleiben die Unternehmen „Hermes„ und „Hermes-Sojus“ bis jetzt große Aktionäre einer Reihe russischer Unternehmen. Newerov selbst versteckt sich seit 1996.

Privatisierung in Russland

In der Sache der Börsengründung wurde zum größten Ereigniss die Schaffung der Aktiengesellschaft des geschlossenen Typs „Moskauer Interbankenwährungsbörse“ (MICEX – Moscow Interbank Currency Exchange), deren Aktionäre die führenden kommerziellen Banken Russischer Föderation, auch die Bank Russlands, Regierung der Stadt Moskau und Assoziation der russischen Banken waren. Die Hauptaufgabe von MICEX war die Organisation des Handels mit den ausländischen Währungen (zunächst Organisation des Handels mit US-Dollars). Im Juni 1992 führte die Zentrale Bank der Russischen Föderation das Regime des einheitlichen Rubelkurses ein, den man seit dieser Zeit nach dem Börsenkurs des US-Dollars am MICEX bestimmt. MICEX bekam von der Zentralen Bank der Russischen Föderation die Lizenz №1 für das Recht zur Organisierung der Währungshandels. Im November bekam die Abteilung von MICEX eine Lizenz des Finanzministeriums der Russischen Föderation für das Recht zur Organisierung der Börsetätigkeit auf dem Markt der Wertpapiere und began die Vorbereitung zur Organisation des Handels mit den staatlichen kurzfristigen Obligationen.

Privatisierung in Russland

Ein aktiver Prozess der Börsengründungen, der Entstehung der Kapitalanlagen- und anderen Unternehmen, der Aktionierung des Staatsunternehmen verlangte die Gestaltung des neunen Berufs. Am 21. April 1992 veröffentlichte das Finanministerium der russischen Föderation eine Verordnung über die Attestierung der Fachleute für Investmentinstitutionen und für die Fondsbörse damit diese eine Zulassung zur Durchführung der Bankoperationen auf dem Wertpapiere-Markt bekommen. Diejenigen, die die Prüfung mit Erfolg bestanden hatten, bekamen ein Attestat des Finanzministeriums der I. Kategrie. Lange Zeit war die erste Kategorie die einzelne. Dann dank die Bemühungen der Föderalkomission auf dem Markt der Wertpapiere enstanden unterschiedliche Attetstate, unter anderem Attestat 1.0.

Die erste Prüfungen fanden im Herbst 1992 statt. Da die Prüflingen und Prüfer den gleichen Wissensstand hatten, d.h. sie wussten fast gar nichts, war der Appellationsprozess einfach und man gegen fast jede Frage protestieren konnte. Zuerst bestand die Prüfung aus 40 Fragen, für die Beantwortung gab man den Bewerbern etwa 1,5 Stunden Zeit. Dann vergrößerte sich die Fragenanzahl auf 50, und die Dauer – auf bis 2 Stunden. Jetzt gibt es in der Fragenliste 100 Fragen.

Privatisierung in Russland

Infolge der Privatisierung entstanden in Russland eine Menge einzelner Investoren – die Privatisierungsscheckbesitzer sowie die institutionelle Investoren – Treuhand-Unternehmen und Scheckinvestitionsfonds, die Privatisierung-Schecks verwalteten. In den letzten fanden die Diplomfachleute deren Arbeitsplatz, die in der geheimsten Frage „In was investiert man sein Privatisierung-Scheck?“ beraten haben. Etwa 40 Mio. rusischer Bürger wurden zu Aktionären der während der Privatisierung geschaffenen Aktiengesellschaften und Scheckeinvestitionsfonds. Während der ersten Etappe der Privatisierung wurden insgesamt 640 Scheckinvestitionsfonds gegründet.

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