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Russland | Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung: BIP-Wachstum Ende 2009

Das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung Russlands prognostiziert das BIP-Wachstum im 4. Vierteljahr 2009 sowie den Inflationsrückgang im März, erklärte den Journalisten am Montag der stellvertretende Minister Andrej Klepatsch.

Russland: Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung - BIP-Wachstum Ende 2009

Seinen Worten nach ist im 2. und 3. Vierteljahr dieses Jahres die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums zu erwarten, "aber der Wirtschaftsrückgang wird kleiner, und sogar im Vergleich zum 1. Vierteljahr lässt sich ein gewisses Wachstum beobachten". Er betonte auch, dass das Ministerium mittlerweile keine Absicht hat, die Jahresprognose zur Senkung des Wirtschaftswachstums um 2,2 Prozent zu ändern, teilt die Nachrichtenagentur Interfax mit.

Die Statistik für den Februar zeigte unerwartet, dass der Entwicklungsrückgang in Russland verzögert wurde. Die Preissteigerung im März 2009 wird wesentlich kleiner, als im Februar, erklärte Andrej Klepatsch. "Wesentlich kleiner, als im Februar, aber was dabei sehr wichtig ist, sie wird kleiner, als im März 2008", betonte er.

Klepatsch erwähnte, dass die wichtigsten Gründe des Inflationsrückgangs die Senkung der Bevölkerungseinnahmen, das Nachlassen der Nachfrage und die konservative Geldpolitik sind. "Die Bevölkerung hat keine Einnahmen, dazu gibt es auch Nachfrageeinschränkungen – im Endeffekt wird die Preissteigerung sehr schnell verzögert und die Geldmenge verringert“, sagte der stellvertretende Minister. Dabei betonte er, dass sogar unter der Voraussetzung einer gewissen Milderung der Geldpolitik die Steigerung der Verbraucherpreise nicht besonders aktiv wird.

Das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung hat auch keine Absicht, die Jahresprognose des Ölpreises (41 Dollar à Barrel) zu ändern. Obwohl das Ministerium damit rechnet, dass der Durchschnittspreis nach den Ergebnissen des laufenden Jahres höher wird: "Eventuell geht der Ölpreis über 41 Dollar, obwohl die Situation auch ganz anders sein kann", sagte der stellvertretende Minister. "Unsere Prognose trifft inzwischen ein. In dem Sinne sind die höheren Ölpreise ein Faktor, der die Reduzierung der Investitionen ausgleichen kann".

Währenddessen vermutet das Ministerium, dass das Wachstum des Handelsumsatzes in Russland anhalten kann, und sogar sein Rückgang ist nicht ausgeschlossen. "Wir rechnen damit, dass die Stagnation im Handel kommt – das ist unsere grundsätzliche Prognose", teilte Klepatsch mit.

23.03.2009 newsru.com
Übersetzung von NBS

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