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Olympia 2014 in Finanznot

Die Probleme der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi (Russland) wurden heute im Rundtischgespräch erörtert. Es fand im Rahmen des Interview-Projektes Otkrytyj Razgowor (Das Offene Gespräch) statt, das seinerseits von der Zeitschrift RZD-Partner und dem Unternehmen ITE LLC auf der 14. Internationalen Ausstellung und Konferenz TransRossija organisiert wurde.

Olympia 2014 in Finanznot

Sergej Tischakow, Partner der Beratungsfirma Grant Thornton Stoimostnoe Konsultirowanie, teilte mit, bei der Bewertung bzw. im Laufe der Kostenschätzung der olympischen Infrastrukturobjekte seien die Auslegungsschwierigkeiten in den Gesetzen entstanden, nach welchen sich die Experten richten sollen. Deswegen behandle der Staatsrat für Bewertungstätigkeit Russlands derzeit diese Fragen, insbesondere versuche er den Begriff "Verluste" genau zu bestimmen.

Roman Tschibisow, der Geschäftsführer des Unternehmens Swiss Appraisal, betonte im Gespräch, dass nur die großen Unternehmen heute während der Weltkrise die Investitionen mit Rückflussdauer von etwa 7 Jahren tätigen können. So entsteht die Frage – was ist mit jenen Firmen zu machen, die ihre Beteiligung am olympischen Bau bereits erklärt haben, aber im Moment dazu nicht bereit sind?

22.04.2009 rzd-partner.ru
Übersetzung aus dem Russischen von NBS

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