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Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele in Sotschi

Kosak gibt der Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele in Sotschi die Note gut. Das  Internationale Olympische Komitee (IOC) bat, sich doch nicht zu übereilen.

Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele in Sotschi

Trotz der Krise laufen die Bauarbeiten der Olympia-Anlagen in Sotschi plangemäß und überholen den Zeitplan der Vorbereitung auf die Olympiaden in Peking, London und Vancouver. Der einzige Wunsch des Internationalen Olympischen Komitees ist es, sich nicht zu übereilen, sagte der russische Vizepremier Dmitri Kosak in einem Interview für die Zeitung Wedomosti.
Kosak, der sich mit diesem Zweig befasst, schätzt den gesamten Prozess der Vorbereitung auf die Olympiade als gut ein. Er betonte aber nur noch nicht gut eingespielte Arbeit der staatlichen Strukturen. Nach seinen Worten gibt es heutzutage keine Bauunterbrechungen: „ Wir haben unbedeutende Unterbrechungen in einigen Bauphasen, aber insgesamt wirken sich diese Zwischenstopps auf die Bautermine nicht aus. Wir haben noch eine Zeitreserve.“

„Der Massenbau in Russland beginnt im Jahr 2009, ein Jahr früher als in Peking, London und Vancouver. In Russland auch lernte man schnell bauen und man könne sich an einigen Baustellen Zeit lassen. Sogar die Experten des Internationalen Olympischen Komitees schlugen während des letzten Besuches vor, der Beginn der einigen Bauarbeiten zu einem späteren Zeitpunkt aufzuschieben. Aber auf der Grundlage unserer bei weitem nicht perfekten praktischen Erfahrungen verstehen wir, man muss eine Festigkeitsreserve haben. Deshalb möchten wir früher beginnen. Die Sportanlagen werden schon bis zum Jahr 2012 fertig gebaut“, - erklärte er.

Kosak meint, der prognostische Wert von den Olympischen Spielen, d.h. von den Sportanlagen und der entsprechenden Infrastruktur, betrage 206 Mlrd. Rubel. Die Staatshaushaltsausgaben sind davon 118 Mlrd. Rubel, private Investitionen betragen die restliche Summe. Er betonte auch, dieses Verhältnis könne sich unter Beachtung neuer Geschäftsangeboten höchstwahrscheinlich zu Lasten des Staatshaushalts verschieben.

Rettungspaket für russische Bauindustrie

Bald wird die Abstimmung über das Rettungspaket im Bau zu Ende kommen, kommentierte Kosak die Situation in der russischen Bauindustrie im Großen und Ganzen. „Es werden die Verwaltungsverfahren vereinfacht, die antimonopolistische Regelungen, das Überwachungssystem für die Preisbildung in der Bauindustrie und die Mechanismen der Anschlüsse an Versorgungsnetze verbessert. Was die Finanzierung betrifft, wird mehr als 400 Mrd. Rubel im Rahmen der verschiedenen Föderal- und Regionalprogramme für den Bau und die Modernisierung des Wohnungsbestandes sowie für die Unterstützung der Nachfrage bereitgestellt (im vorigen Jahr wurde 226 Mlrd. Rubel bereitgestellt)“, - sagte er.

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Nach seinen Worten, wird die russische Regierung die fünf regionale Zielprogramme (Programme für Entwicklung) nicht schießen. „Sonst riskieren wir, in die Postkrisenzeit mit einer großen Anzahl von nichtfertigen Bauobjekten einzugehen. Wir dürfen diese Programme nicht schließen. Alle föderale Zielprogramme, die mit der Entwicklung der staatlichen und kommunalen Produktionsinfrastruktur verbunden sind, sind eine Art öffentliches Angebot an das Business… Einseitige Aufhebung dieser Verpflichtungen des Staats kann die schwerwiegendste Folgen haben, als es auf den ersten Blick scheint.

04.05.2009 newsru.com
Übersetzung aus dem Russischen von NBS

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