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Putin: Rentenreform in Russland

Die künftige Rentenreform in Russland sei sehr teuer, aber sie zu verschieben, sei unzulässig. Dieses Thema hat der Ministerpräsident Wladimir Putin auf der Sitzung der russischen Regierung zur Finanzierung der Rentenreform, des Gesundheitswesens und der demographischen Politik angesprochen, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax.

Putin: Rentenreform in Russland

"Der Preis der Rentenreform ist für den Haushalt sehr hoch, es geht um hunderte Milliarden Rubel pro Jahr. Und natürlich beim Produktionsrückgang und eingeschrumpften Haushaltseinnahmen ist diese Aufgabe besonders kompliziert sowohl für die Regierung, als auch für die Abgeordneten der Staatsduma. Wir sollen heute noch überlegen, woran wir sparen müssen, ohne dies kommen wir nicht aus", erklärte Putin.

Der Ministerpräsident betonte, eine wesentliche Rentenerhöhung und die Neuregelung der Rentenrechte der Bevölkerung, einschließlich der Arbeitnehmer aus sowjetischen Zeiten, seien ein Schwerpunkt für 2010.

In diesem Jahr ist ebenfalls geplant, die Renten im Durchschnitt um 45 Prozent zu erhöhen. Die durchschnittliche Arbeitsrente soll 7946 Rubel und die durchschnittliche Sozialrente 4917 Rubel ausmachen. "Wir tragen diese Kosten bewusst, es ist unsere moralische Pflicht der älteren Generation gegenüber", sagte der Ministerpräsident.

20.05.2009 newsru.com
Übersetzung aus dem Russischen von NBS
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