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Gaskonflikt zwischen Russland und Ukraine – die Fortsetzung

Der Gaskonflikt zwischen Russland und Ukraine kann mit neuer Kraft ausbrechen. Kiew hat wieder kein Geld.

Gaskonflikt zwischen Russland und Ukraine – die Fortsetzung

Der Gaskonflikt zwischen Russland und Ukraine kann mit neuer Kraft ausbrechen, da Kiew kein Geld für den Brennstoff aus dem Osten hat, berichtet das Radio Ekho Moskwi.

Die Ukraine hat keine Geldmittel, um sogar das im Mai erhaltene Gas zu bezahlen. Das wurde dem Sender von einer zu den in Astana stattgefundenen Verhandlungen zwischen den Premier-Ministern von Russland und Ukraine nahstehenden Quelle mitgeteilt. Im zweiten Vierteljahr soll Kiew 270 Dollar für Tausend Kubikmeter zahlen. Laut der Quelle, konnte Kiew für vorhergehende Monate nur deshalb bezahlen, weil die russische Seite das Gastransit nach Europa durch das ukrainische Gebiet für das ganze Jahr im voraus bezahlt hatte.

In den Verhandlungen in Astana schlug Premier-Ministerin Timoschenko ihrem Kollege Putin vor, eine ähnliche Vorbezahlung, aber für 5 Jahre durchzuführen. Mit diesem Geld – es macht gegen 5 Milliarden Dollar aus – könnte Kiew Gas für dieses Jahr kaufen.

Der russische Premier Putin sagte allerdings, es sei ein viel zu großes Risiko für Russland. Nach der Meinung der Experten, kann die Ukraine zur Zeit keine finanzielle Hilfe vom Westen erwarten. Inzwischen soll die Ukraine im Sommer ungefähr 20 Milliarden Kubikmeter Gas in die Speicher-Lager hineinpumpen. Ansonsten bleiben ukrainische Städte im Herbst und Winter ohne Brennstoff.

Die zu den Verhandlung nahstehende Quelle ist der Meinung, Kiew könne zur Zeit entweder innere Geldmittel ansparen oder eine finanzielle Unterstützung von der Europäischen Union oder vom Internationalen Währungsfonds erlangen.

24.05.2009 newsru.com
Übersetzung aus dem Russischen von NBS

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