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Magna und Sberbank: nur 100 Millionen Euro für Opel

Der österreichisch-kanadische Autozulieferer Magna und die russische Sberbank bringen 100 Millionen Euro in Opel-Aktien ein und noch 400 Millionen Euro stellen sie als zinsloser Kredit zur Verfügung, führt The Wall Street Journal das Dokument des deutschen Wirtschaftsministeriums an.

Magna und Sberbank: nur 100 Millionen Euro für Opel

Das Darlehen wird in Form von Obligationen gewährt, die in Opel-Aktien konvertierbar sind. 50 Millionen Euro werden zum 1. Januar 2011, weitere 50 Millionen Euro in einem Jahr und die restlichen 300 Millionen Euro zum 1. Januar 2013 umgewandelt.

Auto-Markt in Russland - Marktstudien

General Motors, derzeitige Opel-Besitzer, bekommt im Januar 2011 das Vorrechtsaktienpaket des Konzerns für 200 Millionen Euro und wird ab 2013 9 Prozent des Opel-Gewinns in Form von Dividenden erhalten. Im Januar 2018 zahlt Opel an GM zusätzliche 300 Millionen Euro.

Früher wurde mitgeteilt, nach der Abwicklung des Geschäfts bekomme Magna 20 Prozent der Opel-Aktien, Sberbank 35 Prozent, ebensoviel bleibe bei GM und weitere 10 Prozent bei den Mitarbeitern. GM und Magna haben sich bereits geeinigt, wie die Märkte nach dem Geschäft zu verteilen sind. Der US-Markt bleibt für Opel gesperrt, aber der Konzern wird in China teilweise präsent und ab Oktober 2012 wird für ihn der kanadische Markt eröffnet.

Opel bekommt Zugriff auf geistiges Eigentum von GM, für die Nutzung von Know-how und Opel-Technik wird GM auch zahlen.

09.06.2009 newsru.com
Übersetzung aus dem Russischen von NBS

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