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Russland: immer mehr Ausgaben für Lebensmittel


Die Russen geben immer weniger Geld aus, besonders intensiv werden alltägliche Kosten in den Großstädten herabgesetzt, fasst das Unternehmen Romir Panel (gehört zur Forschungsholding Romir) in seiner Maistudie zusammen.

Russland: immer mehr Ausgaben für Lebensmittel

Laut Bericht wurden die Ausgaben der Moskauer im Mai um 4,4 Prozent im Vergleich zum April reduziert. Die Ausgaben der Einwohner anderer Millionenstädte sanken insgesamt um 1,4 Prozent gegenüber dem vorigen Monat. Am meisten – um 6,2 Prozent pro Familie – wurden die Kosten in Sankt Petersburg vermindert. Die Familien aus den Städten von 0,5 bis zu 1 Million Einwohnern vergrößerten ihre Ausgaben gering – nur um 1,3 Prozent.

Die größte Senkung der Ausgaben (5,3 Prozent) wird im Vergleich zum April in der Bevölkerungsgruppe mit wenig Einkommen (bis auf 8 tausend Rubel pro Monat) registriert. Die Familien, in denen die Einkünfte je Person 16 tausend Rubel pro Monat überschreiten, verringerten die alltäglichen Haushaltskosten um 1,2 Prozent im Mai 2009.

Die Ausgaben der Gruppen mit dem Durchschnittseinkommen von 8 bis zu 16 tausend Rubel pro Monat für jeden Familienangehörigen stiegen um 1 Prozent. Die Experten meinen, dass die Saisongebundenheit kein Grund für die Senkung der Ausgaben ist. Es sei eher das Resultat der Einkommensminderung: die Ersparnisse dürften in den vorigen Krisenmonaten fast völlig ausgegeben werden, teilt das Portal BFM.ru mit.

Laut Rosstat-Angaben wurden die realen Geldeinnahmen der Bevölkerung Russlands im April dieses Jahres um 0,1 Prozent in der Jahresberechnung reduziert. Dabei lagen die Einkünfte von 18,5 Millionen Russen (13,1 Prozent von der gesamten Bevölkerungszahl) im Jahre 2008 unter Existenzminimum.

11.06.2009 newsru.com
Übersetzung aus dem Russischen von NBS

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