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Lukoil kaufte ein Erdölverarbeitungswerk in den Niederlanden

Am 19. Juni gab Lukoil den Kauf der 45% des erdölverarbeitendes Betriebes Raffinaderij Nederland NV beim französischen Unternehmen Total bekannt. Die Aktiva werden auf 725 Mio einschließlich Erdölvorrats- und Erzeugnispreise bewertet. Laut der Erklärung der Kommersant-Zeitung, wird der Vertrag bis zum Jahresende nach der EU-Genehmigung abgeschlossen. Der Betrieb befindet sich in Zeeland, Holland, wurde 1973 gebaut. Seine Verarbeitungskapazität beträgt 9,5 Mio. Tonnen pro Jahr.

Lukoil kaufte ein Erdölverarbeitungswerk in den Niederlanden

Lukoil erklärt, Lukoillieferungen gehen traditionell aus dem Rotterdamer Hafen aus, „jetzt können wir einen unserem Anteil entsprechenden Umfang des eigenen Erdöls verarbeiten, was zu unserem Eintritt in den europäischen Erdölerzeugnissenmarkt beiträgt“. Im holländischen Betrieb ist das russische Erdöl die wichtigste Belieferungsquelle.

Vor einem Jahr kaufte Lukoil bereits andere Aktiva in Europa – 49% des erdölverarbeitendes Betriebes ISAB in Sizilien für 2 Milliarden USD. In Osteuropa hat Lukoil einen 8,8 Mio. Tonnen pro Jahr leistungsstarken Betrieb in Burgas, Bulgarien, und einen 2,4 Mio Tonnen pro Jahr leistungsstarken Betrieb in Ploesti, Rumänien.

Die Erdölverarbeitung in Russland ist dank dem kleinen Erdölpreis bedeutend günstiger, als in Europa, sagt Dmitrij Ljutjagin aus „Weles Kapital“- Investitionsunternehmen. Die Investoren nahmen diese Nachricht ebenfalls ruhig an. Lukoil-Aktien verloren zusammen mit dem Markt 1,2% bei LSE und 1,72% bei MICEX mit dem Indexabsturz auf 0,36%. Mit dem TRN-Kauf sollte Lukoil aber seine Integration vergrößern und die allgemeine Rentabilität erhöhen, insbesondere im Falle der weiteren Einzelhandelsnetzerweiterung in der Region.

22.06.2009 www.newsru.com
Russisch-Übersetzung von NBS

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