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Forbes: russische Casinos in Montenegro

Das Glücksspiel-Verbot in Russland könne Montenegro in ein neues Monte Carlo verwandeln, aber mit dem schmutzigeren Geldverkehr, berichtete am Freitag das Portal InoPressa.ru im Bezug auf die einflussreiche amerikanische Wochenschrift Forbes. 

Forbes: russische Casinos in Montenegro

Laut dem neuen Gesetz sind alle Spielcasinos und ähnliche Anstalten in Russland in die Sonderzonen, insbesondere nach Altai, auszuweisen. Einige Spielcasino-Besitzer wie Korston Group ziehen aber vor, dieses Geschäft ferner nicht in entfernten Teilen Russlands, sondern in Montenegro zu betreiben.

Wegen dem schlechten Straßenzustand und den teueren Flügen sei es für reiche Moskauer billiger und schneller, nach Montenegro statt nach Sibirien zu fliegen, zumal Staatsbürger Russlands keine Visa für die Einfahrt in Montenegro brauchen, erklärt Forbes.

Dieses kleine und sonnige Balkanland auf der Küste des Adriatischen Meers sei „ein wahres Paradies für Geldwäscher aus Russland”, schreibt die Ausgabe. Laut Forbes-Angaben sind Russland und Montenegro durch feste Verhältnisse verbunden, die durch die loyale Einstellung von Montenegro während der Balkankriege und durch die Stabilität der Politik bedingt sind. Dazu kommt, dass "es hier ganz einfach zu arbeiten ist. Alle kennen einander", erklärt Sorana Parvulescu aus der Consulting-Firma Control Risks Group.

Es lohnt sich zu erwähnen, dass alle Spielcasinos in Russland am 1. Juli 2009 geschlossen wurden. Nach dem Plan sollten sie in vier Spielzonen ausgewiesen werden. Dort wurden aber keine Objekte innerhalb der letzten Jahre errichtet und deswegen beginnen sie bestenfalls in 3-4 Jahren funktionieren.

Heutzutage haben Probleme mit der Tätigkeit auch die Wettbüros, die allerdings der Kraft des Gesetzes über das Glücksspielverbot nicht unterliegen.

03.07.2009 newsru.com
Übersetzung aus dem Russischen von NBS

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