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Hoffnung der Türkei: Nabucco mit Russland und Iran

Der Ministerpräsident der Türkei Recep Erdogan äußerte die Hoffnung auf die Teilnahme Russlands und Irans an der Umsetzung des Projektes Nabucco. Durch das Projekt einer Gas-Pipeline werden die Gas-Lieferungen vom Kaspischen Meer nach Europa unter Umgehung der Russischen Föderation vorgesehen.

Hoffnung der Türkei: Nabucco mit Russland und Iran

"Wir plädieren für den Beitritt Irans zu diesem Projekt, wenn die Umstände günstig liegen. Wir hoffen auch auf die Teilnahme Russlands", sagte der türkische Regierungschef am 13. Juli in Ankara auf dem Gipfel, während dessen das Nabucco-Abkommen auf Regierungsebene unterschrieben wurde. Zur Unterzeichnung des Abkommens seien in die Hauptstadt der Türkei die Vertreter von fast 20 Ländern sowie der Vorsitzende der EU-Kommission Jose Manuel Barroso angekommen, teilt Kommersant.ru mit Bezug auf die Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

Recep Erdogan bezeichnete die Unterzeichnung des Abkommens als "ein historischer Moment" und bemerkte, dieser Schritt bilde eine Rechtsbasis für die Umsetzung des Projektes Nabucco. Der türkische Ministerpräsident ist mit jenen Stimmen nicht einverstanden, die Nabucco als Traum bezeichnen. "Heute halten manche das Projekt für eine Phantasie. Dasselbe wurde aber über das Projekt der Erdöl-Pipeline Baku-Tiflis-Ceyhan gesagt, die heute erfolgreich funktioniert", ergänzte Erdogan.

13.07.2009 rzd-partner.ru
Übersetzung aus dem Russischen von NBS 

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