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Russland: Preise für Arzneimittel können runtergehen

Am 30. Juli auf der Sitzung der russischen Regierung wird der Beschlussentwurf über obligatorische staatliche Registrierung / Erfassung der Obergrenze der Hersteller-Verkaufspreise für die lebensnotwendigen und wichtigsten Arzneimittel erörtert.

Russland: Preise für Arzneimittel können runtergehen

Dieses Dokument richtet sich auf die Verbesserung der staatlichen Regelung im Bereich der Preisbildung für Arzneimittel. Früher sagte Tatjana Golikowa, Chefin des Ministeriums für Gesundheitswesen und soziale Entwicklung der Russischen Föderation, der Preisregelung werden die Arzneimittel unterliegen, die im Register der lebensnotwendigen und wichtigsten Medikamente eingeschlossen sind. Sie erklärte, zum Ende 2009 werde vom Ministerium die Methodik für die Bestimmung der Preisobergrenze für Arzneimittel ausgearbeitet.

Laut Experten können sich die Preise für ähnliche Arzneimittel in Russland mehrfach voneinander unterscheiden, was durch starke Geldinvestitionen der größten Hersteller in deren Marken mit dem Ziel den Vertrieb zu steigern bedingt ist. Dabei können die Werbekosten ein Viertel des Gewinnes und die Selbstkosten nur 30 Prozent davon betragen.

Durch den Beschlussentwurf ist vorgesehen, der Maximalpreis der russischen Medikamente werde vom Durchschnittspreis für ähnliche Arzneimittel der anderen Hersteller abhängig sein. Was ausländische Arzneimittel angeht, so soll die Preisobergrenze ausgehend vom Minimalpreis für dasselbe Präparat auf ausländischen Märkten bestimmt werden. Dabei werden die Transportkosten, Steuern und Zölle sowie andere begründete Kosten einkalkuliert.

30.07.2009 sbyt.ru
Übersetzung aus dem Russischen von NBS


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