Die große Wirtschaft-Datenbank Russland


+49 177 9632477

Häfen am Schwarzen und Asowschen Meer - Neue Projekte

Bei Anfang September wurden die Projekte zur Errichtung der groβen Häfen an der russischen Küste des Schwarzen und des Asowschen Meers ausgearbeitet. Es wird ermöglichen, erstens, die Personen- und Güterbeförderung aus Russland durch die Ukraine zu verringern und, zweitens, die Beförderung der wachsenden Fahrgästezahl in der Region Sotschi wesentlich zu verbessern.

Häfen am Schwarzen und Asowschen Meer

Wie die Zeitung “Rossijskaja Buisness-Gazeta” heute schreibt, sei Letzteres im Vorfeld der  Olympischen Spiele 2014 von besonderer Bedeutung.

So sind die Unterlagen für den Bau des gröβten russischen Hafens in Sotschi (Sochi) an der Schwarzmeer-Küste in die Hauptabteilung der staatlichen Prüfungsstelle am 31. August geleitet worden. Das Projekt sieht vor, dass auch Schiffe, die mehr als 300 Meter lang sind, den neuen Hafen anlaufen können werden. Die Anlegestellen für die Fähren, die mindestens 100 Meter lang sind und über eine Aufnahmemöglichkeit von 500 Passagieren und 150 Pkws und Bussen verfügen, werden modern eingerichtet. Dabei sei es dem Projekt nach erforderlich, das Hafenbecken von 13 auf 18 Meter zu vertiefen.

Für dieses Projekt hat der Staat 3 Mrd. Rubel zur Verfügung gestellt. Der Hafen wird bis zum März 2013, d.h. kurz vor dem Beginn der Seeschiffahrt zwischen allen Häfen des Schwarzen Meeres, in Betrieb genommen.

An der Küste des Asowschen Meeres in der Region Krasnodar –Bezirk Jejsk Staniza Kamyschewatskaja - wird bis zum Jahr 2014/2015 ein Güterhafen gebaut, der die Fläche von 130 Hektar einnehmen wird. Mit seiner Hilfe hofft man die Überbelastung auf die russischen Nachbarhäfen in Taganrog, Asow und Jejsk zu vermindern. Das Projekt dieses Terminals wurde im August des laufenden Jahres nachgebessert.

Nach Angaben der Verwaltung des Bezirks Jejsk wird in Kamyschewatskaja eine Gütersammelstelle mit Liegeplätzen für 31 Schiffe und dem Jahresumschlag von 18 Mio. Tonnen befinden.  Dabei werden 75 Prozent von dem ganzen Frachtumschlag des Hafens auf Holz und Getreide fallen.

Die Investitionskosten des Projekts nach dem gegenwärtigen Preisenstand belaufen sich auf 20,7 Mrd. Rubel. Die Bauarbeiten betragen 4 Jahre, während die Rücklaufzeit auf 8 Jahre berechnet wird.

08.09.2009 www.rzd-partner.ru
Übersetzung aus dem Russischen von NBS

Mehr Information: