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Aeroflot: die Entlassungswelle

Der Aeroflot - Geschäftsführer Witalij Saweljew erklärte, dass aufgrund der Tatsache, dass die Nachfrage nach Aeroflot - Dienstleistungen trotz aller Erwartungen nicht steige, werde die Fluggesellschaft ca. 2000 Arbeitsstellen streichen. Im schlimmsten Fall können sogar 6000 Arbeitsstellen gefährdet sein.

Aeroflot: die Entlassungswelle

Aeroflot – Lufttransporte hängen unmittelbar von der Intensivität der Geschäftstätigkeit ab. Trotz der Expertenmeinung, dass die russische Wirtschaft sich auf dem Erholungswege befindet, zeigt die Luftfahrtbranche immer noch eine fallende Tendenz. Nach Angaben der Föderalen Agentur für Luftverkehr sei die Zahl der Fluggäste in Russland in den letzten sieben Monaten 2009 um 16,5% gegenüber der Vorjahresperiode gefallen. Die Zahl der Reisenden mit der Aeroflot sank um 10,6% auf 4,7 Mio Fluggäste.

Saweljew erklärte auch, dass in den nächsten 2-3 Jahren ein massiver Arbeitsstellenabbau auf die Aeroflot zukommt. Man gehe davon aus, dass ungefähr den 6 tausend von 15 tausend aller Mitarbeitern gekündigt werden. Die Aeroflot orientiere sich dabei an den größten internationalen Fluggesellschaften, wo pro 1 Mio. Fluggäste 1000 Mitarbeiter beschäftigt werden. Da die Aeroflot – Beförderungsleistung 2008 auf  9,2 Mio. Personen zurückging, solle die Zahl der Mitarbeiter leicht über 9 Tausend liegen.

Witalij Saweljew glaubt, dass in den Vertretungen der Fluggesellschaft mehr als notwendig Menschen angestellt sind. So wird zum Beispiel ein Flug in der Aeroflot – Vertretung in Delhi von 53 Mitarbeitern, in New York - von 35 und in China von 29 Mitarbeitern bedient.

Zurzeit hat die Gesellschaft vor, 270 Arbeitsstellen in 71 Vertretungen im Ausland und in 27 Vertretungen in Russland abzubauen.

17.09.2009 sbyt.ru
Übersetzung aus dem Russischen von NBS

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