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Mehrkosten für Roaming in den ehemaligen GUS-Staaten betragen 600%

Das Haupt vom FAS Igor Artemjev ist über den Wert von Handytarife im Roaming beunruhigt. Die Experten aus dem Föderalen Antimonopoldienst  behaupten, dass russische Netzanbieter die Preise pro Minute in den GUS-Staaten überbewerten.

Mehrkosten für Roaming in den ehemaligen GUS-Staaten betragen 600%

Zur Zeit ist der Preis pro Minute um 3-6 mal höher, als in der Europäischen Union, hat Herr Artemjev den Journalisten während der Pressekonferenz in Jerewan nach der 30. Tagung des Zwischenstaatlichen GUS-Rates für die Antimonopollpolitik mitgeteilt.

„Das bedeutet, dass wir in GUS-Ländern um 300-600%  mehr als vorgesehen zahlen“, – sagte Artemjev und hat versprochen „einen Operativplan“ zu schaffen „nach welchem die Netzanbieter kontrolliert und entsprechende Lösungen der Regierungen unserer Länder vorgeschlagen werden“.

Inzwischen werden die Roaming-Tarife in den EU-Ländern im Rahmen von der Richtlinie der EU aus dem Jahre 2007 über die stufenweise Herabsetzung reguliert. Ab dem 1. Juli gelten in der EU neue Handytarife. Der Preis für ausgehende Anrufe im Roaming in den EU-Ländern ist um 6,5%  gesunken, für  eingehende Anrufe - um 13,6%. Dabei wird den Anbietern vorgeschrieben, die Zahlung für Roaming ab der 30. Sekunde zur Vermeidung die Minutenabrundung zu berechnen.

FAS kann hohe Preise für Rouming als solche nicht verbieten, er kann es nur in dem Fall machen, wenn zwischen den Anbietern eine Tatsache von Preisabsprachen festgestellt wird, bemerkt der Expert für Kommunikationsrecht Anton Bogatov.

09.10.2009 newsru.com
Russisch-Deutsch Übersetzung von NBS

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