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Mobilfunkanbieter der Absprache mit den Schwindlern verdächtigt

Mobilfunkgesellschaften sind der betrügereischen Absprache mit den Schwindlern, die die Fernsehlotterien organisierten, verdächtig. Stv. Leiter der Abteilung für Wirtschaftssicherheit der Hauptverwaltung für innere Angelegenheiten der Stadt Moskau Viktor Vasiljew meldete, man prüfe momentan, ob Mobilfunkgesellschaften Beträge vom Konto der Abonnenten auf das Konto der Gesellschaft, die Lotterien einrichtete, legal abbuchten. Mobilfunkgesellschaften leugnen ihre Schuld ab und wälzen die Verantwortung auf die Contentanbieter ab.

Mobilfunkanbieter der Absprache mit den Schwindlern verdächtigt

Man meldet, dass die Verwaltung für Bekämpfung von Wirtschaftsverbrechen der Hauptverwaltung für innere Angelegenheiten der Stadt Moskau prüft, ob einige Quizsendungen im Fernsehen betrügerischer Art sind. Laut der Hauptverwaltung für innere Angelegenheiten ist der Betrug darin zu sehen, dass vom Guthaben der Zuschauer, die in die Originalsendung des Fernsehkanals 7TV unter der in der Quizsendung Sportmania angegebenen Nummer anriefen, Geld abgehoben wurde. Das Geld wurde auch dann abgehoben, wenn es gar keine Verbindung mit der Sendung gab.

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Bürger, deren Guthaben nach dem Telefonieren mit der Quizsendung Sportmania verbraucht wurde, schickten viele Beschwerdeschriften an die Hauptverwaltung für innere Angelegenheiten der Stadt Moskau. Nach der Überprüfung dieser Fakten wurde Strafantrag über den Betrug seitens der Mitarbeiter der Quizsendung Sportmania gestellt. Kontoüberzug wurde als Schuld der Abonnenten verbucht. Wie es von Mitarbeiter des operativen Dienstes der Miliz festgestellt wurde, ließen die Mitarbeiter der Quizsendung die ankommende Anrufe nicht durch, dabei telefonierten die Mitarbeiter der Quizsendung Sportmania in die Sendung selbst als wären sie einfache Zuschauer. Angeblich wurde extra dafür ein Handbuch entworfen.

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Jurij Kornjushin meldete, dass Fernsehkanal 7TV trotz der Einstellung der Quizsendung die neue Quizsendung Hallo Hawaii! startete, die dem Vorgänger ähnelt.

Mobilfunkgesellschaften entkräftigten die Vorwürfe, dabei behaupten die Vertreter der Grossen Drei (Mobilfunkanbieter), dass sich die Abonnenten diesbezüglich nicht beschwerten. Sie behaupten ferner, sie seien bereit, mit den Rechtsschutzorganen auf jede Weise zu kooperieren. Der Leiter der Öffentlichkeitsarbeit von Megafon Petr Lidow meldete, dass man diesen Vorfall vorerst in der Abteilung für Betrugsbekämpfung behandelt. Er meldete auch, dass letztens die Zahl der Betrugsfälle gewachsen ist. Er empfahl den Abonnenten, mit den kostenpflichtigen Diensten vorsichtiger zu sein.

Pressesprecher von Vympelkom Ksenia Korneewa meldete, dass wenn dem Anrufer der Anrufbeantworter antwortet, wobei er nicht in der Originalsendung ist, müsse man   Reklamationen gegenüber dem Contentanbieter, der diese Dienstleistungen anbietet, geltend machen. Der Telefonanbieter stelle nur die technische Möglichkeit des Zugangs zur Dienstleistung des Contentanbieters zur Verfügung. Vom Pressedienst MTS wurde auch gemeldet, dass die Mobilfunkgesellschaft der Contentanbieter ihr Netz nur für Datenübermittlung freigibt und die Contentanbieter selbst die Dienstleistungen ausarbeiten und anbieten. MTS bemerkt auch, solle man die Contentanbieter beim betrügerischen Aktivitäten erwischen, werden harte Vertragsstrafen fällig, Strafsumme betrage mehr als 10 Millionen Rubel.

25.03.2010 sbyt.ru
Übersetzung aus dem Russischen von NBS

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