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Russland wird Europa helfen, 2012 zwei Raumsonden ins Weltall zu schicken

2012 werden zwei europäische Forschungssonden zur Fernerkundung der Erde auf die Umlaufbahn   gebracht, so der Vertreter der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) in Russland, Rene Pischel. Dabei werden russische Trägerraketen der leichten Klasse Rockot verwendet, berichtet die eine russische Nachrichtenagentur.

Russland wird Europa helfen, 2012 zwei Raumsonden ins Weltall zu schicken

„Verträge zum Start von zwei europäischen Raumsonden zur Fernerkundung der Erde mit Hilfe der russischen Trägerraketen Rockot sind bereits unterschrieben. Nach Plan wird Satellit SWARM zur Erforschung des Erdmagnetfeldes 2012 auf die Umlaufbahn gebracht. Die zweite Trägerrakete Rockot wurde vorerst nur reserviert und es steht noch nicht fest, welches Weltraumfahrzeug damit ins All gebracht wird. Voraussichtlich wird sie 2012-2013 gestartet“, teilte Rene Pischel mit.

Im April 2010 brachte ESA einen Satelliten CryoSat-2 mit der russischen Trägerrakete Dnepr ins All. Dieses Weltraumfahrzeug soll die Wirkung der globalen Erwärmung auf das Polareis untersuchen. Innerhalb der nächsten drei Jahre wird CryoSat-2 Veränderungen der Polareisdicke und der im Ozean driftenden Eisberge von der Polarbahn, in einer Höhe von 720 km und mit einer Neigung von 88 Grad gegen den Äquator, kontrollieren.

2012 plant ESA außerdem einen Weltflug mit einem Solarflugzeug Solar Impuls. Dies ist das erste Flugzeug, das mit Sonnenenergie betrieben wird.

04.10.2010 bfm.ru
Übersetzung aus dem Russischen: NBS

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