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Der russische Präsident stoppt den Börsenhandel mit Getreide

In 2  Wochen soll die Regierung über 2 Mechanismen des Handels mit Getreide aus dem staatlichen Beisitz entscheiden und möglicherweise auf einen davon verzichten. Der russische Präsident hat von der Regierung  aufgefordert den Beschluss über den Börsenhandel mit Getreide aufzuheben.

Der russische Präsident stoppt den Börsenhandel mit Getreide

Auf der Sitzung für wirtschaftliche Fragen hat die Ministerin für wirtschaftliche Entwicklung, Elvira Nabiullina das Vorhaben angekündet, 2,5 Mio. Tonnen Getreide bis Juni zu verkaufen.

Darauf hat der Präsident Russlands folgendermaßen geantwortet: „Der Beschluss muss aufgehoben und überdacht werden. Falls  Sie die Versteigerung für nicht möglich halten, verteilen Sie das Getreide auf die Regionen vereinzelt. Dies ist keine Marktmaßnahme. Ich sage direkt, dadurch entsteht sogar die Korruptionsgefahr“.

Medvedev hat auch hervorgehoben, dass man alles daran setzen soll, um die Verteilung des Getreides zu vereinheitlichen. 

Innerhalb von zwei Wochen soll die Regierung die Notwendigkeit der Kombination von zwei Mechanismen des Getreidehandels  aus dem staatlichen Besitz analysieren: wie die Versteigerung verläuft, wie dadurch die Preise beeinflusst werden und wie sich die Situation in den Regionen ändert. Am Ende wird darüber entschieden, ob nur ein Mechanismus verwendet werden soll oder beide.

Auf der Sitzung zur Bekämpfung der Korruption hat der Präsident gesagt, dass die Einstufung der Regierungsarbeit davon abhängen wird, wie erfolgreich dieses Problem gelöst wird. Der Präsident hat daran erinnert, dass Ministerkabinett alles dafür tun soll, damit die Inflationsrate sinkt und „damit  Lebensmittelpreise nicht so dramatisch steigen wie in der letzten Zeit“.

09.02.2011 bfm.ru
Übersetzung aus dem Russischen: NBS

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