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Ereignisse in Libyen zwangen Russland, Verteidigungsausgaben zu erhöhen

Bei der vor kurzem im für russische Verteidigungsindustrie tätigen Werk in Wotkinsk stattgefundenen Sitzung verkündete der Premier-Minister Vladimir Putin entschlossen die Absicht der Regierung, Ausgaben für das Verteidigungsprogramm zu vergrößern.

Ereignisse in Libyen zwangen Russland, Verteidigungsausgaben zu erhöhen

Als Hauptgrund dieser Entscheidung hat Vladimir Putin die Leichtsinnigkeit genannt, mit der USA Lösungen über den Gebrauch der Gewalt für Konfliktregelung in verschiedenen Weltländern  treffen.

Im Laufe des Gespräches mit den Arbeitern des Werkes äußerte er seine Beunruhigung mit der Situation in der Welt insgesamt und im Einzelnen in Libyen. Er hat die Aufmerksamkeit auf allgemein bekannte Tatsachen der „Einwirkung“ der Regierung von Vereinigten Staaten auf „ungehorsame“ Länder gelenkt.

Wie bekannt ist, wurde am Donnerstag (17.03.2011) bei der Sitzung des Sicherheitsdienstes der Organisation der Vereinten Nationen nach Verlangen der USA die Resolution angenommen, laut welcher im Fall der Notwendigkeit Einsatz der ausländischen Streitkräfte auf dem Territorium von Libyen mit dem Ziel der Regelung der im Land entstandenen politischen Widersprüchen unternommen wird. Es wurden bereits durch Koalitionstruppen mehr als 100 Flügelraketen abgeschossen, welche zivile Opfer forderten.

In diesem Kontext klingt der Wunsch der politischen Leitung der Russischen Föderation, nach der Modernisierung eines Fünftels der Verteidigungsunternehmen des Landes und nach der Ausrüstung der Armee im Laufe der nächsten 10 Jahren mit modernen Technologien, mehr als rechtzeitig und angemessen.

21.03.2011 sbyt.ru
Übersetzung von NBS

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