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Russland: Verbraucherschutzbehörde ist gegen den variablen Zinssatz

Die Vertreter der russischen Verbraucherschutzbehörde Rospotrebnadzor haben sich eindeutig hinsichtlich der Möglichkeit der Einführung der Kredite mit variablem Zinssatz am Territorium der Russischen Föderation geäußert. Der Meinung der Mitarbeiter dieses Amtes nach, ist solche  Praktik rechtswidrig und sie widerspricht den grundlegenden Vorschriften der russischen Gesetzgebung.

Russland: Verbraucherschutzbehörde ist gegen den variablen Zinssatz

Vor allem, wenn solcher Zinssatz eingeführt wird, kann der Kreditnehmer bei der Unterschreibung des Kreditvertrages keine vollständige Information sogar über den Betrag derjenigen Auszahlungen bekommen, die er in den nächsten Jahren zu leisten  haben wird. Außerdem wird unter der Praktik des variablen Zinssatzes eine einseitige Veränderung der Vertragsbedingungen verstanden, was unstatthaft ist und den bestehenden Rechtsnormen widerspricht.

Bekanntlich diskutieren Rospotrebnadzor und russische Finanzelite schon lange über die Rechtmäßigkeit des variablen Zinssatzes. Nachdem das Gericht Rospotrebnadzor Recht gegeben hat, haben die Vertreter der Banken eine Berufung eingelegt. Mit Erfolg. Kassationsgericht hat den Argumenten von Rospotrebnadzor auch nicht zugehört. Heute hat auch Oberstes Schiedsgericht die variablen Zinssätze als ein völlig legitimes Finanzmarktinstrument anerkannt, dass die wichtigsten Freiheiten und Rechte der russischen Bürger nicht verletzt.

Obwohl die Bankiers behaupten, dass der variable Zinssatz für den Kreditnehmer sogar vorteilhaft sein kann, empfehlen die Vertreter von Rospotrebnadzor den potentiellen Kreditnehmern nachdrücklich, beim Unterschreiben der Kreditunterlagen sehr gut nachzudenken.

21.05.2011 sbyt.ru
Russisch-Deutsch-Übersetzung erfolgte von NBS

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