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Rostechnologii wird zur Staatskorporation für Entwicklung

Die Entwicklungsstrategie der Staatskorporation wurde in Kraft gesetzt. Das russische Unternehmen Rostechnologii wird den größten Teil der unter ihrer Kontrolle stehenden Unternehmen auf den Aktienmarkt bringen.

Rostechnologii wird zur Staatskorporation für Entwicklung

Rostechnologii wird den Status der Staatskorporation beibehalten: das Unternehmen wird in die Korporation für Entwicklung umgewandelt und wird sich mit dem Markteinstieg von mehr als 20 seiner Gesellschaften mit dem gesamten Börsenwert bis zu 1,5 Billionen Rubel beschäftigen. Darum geht es in der Entwicklungsstrategie der Korporation «Rostechnologii» bis zum 2020, die der Zeitung «Kommersant» zur Verfügung steht. Die Presseabteilung von Rostechnologii teilte dem Blatt mit, dass das Dokument am Montag, den 27. Juni vom Aufsichtsrat der Staatskorporation in Kraft gesetzt wurde.

Die Hauptaufgabe der Korporation für Entwicklung, die zum Zielmodell von Rostechnologii wurde, besteht in der Gründung von internationalen Industriekorporationen der Weltklasse auf der Basis der unter Kontrolle stehenden Unternehmen und ihr Markteintritt, steht in der «Korporativen Entwicklungsstrategie der Staatskorporation Rostechnologii». Die Umgestaltung von Rostechnologii in die Korporation für Entwicklung hebt die Umwandlung des Unternehmens in eine Aktiengesellschaft nicht auf. Laut der Strategie, ist die Reorganisation der Staatskorporation in eine offene Aktiengesellschaft für 2014 geplant, wie es früher beabsichtigt wurde. Anfang April 2011 hat der Aufsichtsrat von Rostechnologii das Programm der Innovationsentwicklung der Staatskorporation bis zum 2020 in Kraft gesetzt.

Die Initiative der Umgestaltung der Staatskorporationen in offene Aktiengesellschaften gehört dem Präsidenten Dmitri Medwedew. Im November 2009 hat der Staatsoberhaupt solche Rechtsform der juristischen Person perspektivlos genannt. Medwedew hat bemerkt, dass die Staatskorporationen nur in jenem Teil der Wirtschaft bestehen bleiben sollen, wo es noch schwierig ist, eine normale Konkurrenz zu gewährleisten. Seit jener Zeit haben alle sieben Staatskorporationen, die in den 2000er Jahren in Russland gegründet wurden, mit eigener Reorganisation angefangen. Als erste hat die Rechtsform die Staatskorporation Rosnano geändert, als sie am 1. Januar 2011 in eine offene Aktiengesellschaft umgewandelt wurde.

Laut der Entwicklungsstrategie der Staatsgesellschaft, sind zurzeit auf der Grundlage vom Industrieaktiven von Rostechnologii 24 Holdinggesellschaften existent. 9 von denen gehören zur Verteidigungsindustrie (einschließlich Mashinostroitel, Basalt, Splav, Pribor), 11 sind der Kategorie «zivil / mit doppelter Bestimmung, d.h. strategisch bedeutsam» (einschließlich Vertolety Rossii, RT-Biotechprom, ODK, des Konzerns Sirius) zuzuordnen, zwei sind zivil, ohne strategische Bedeutung (RT-Avto, RT-Strojtechnologii). Noch zwei Holdinggesellschaften – RT-Metallurgija und Ischmasch – sind in die Kategorie der Holdinggesellschaften, die einen anderen Profil haben und problematisch sind, geraten.

29.06.2011 bfm.ru
Russisch-Deutsch-Übersetzung von NBS

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