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Abfallverarbeitung und Lobby

Staatliche Korporation Rostechnologii und Partei Einiges Russland starten ein  Gemeinschaftsprojekt zur Abfallverarbeitung. Sie möchten sich sowohl mit der Erzeugung von Behältern und Müllabfuhrwagen der neuen Generation, als auch mit der Lieferung der Anlagen zur Sortierung, Müllverbrennung und Endlagerung der Abfälle (im Gebiet der AKW einschließlich) beschäftigen.

Abfallverarbeitung und Lobby

Man hat vor, dass das neue Unternehmen in zwei-drei Jahren eine vorherrschende Stellung auf dem russischen Abfallmarkt, der mit 1,3 Milliarden Euro bewertet wird, einnimmt. Ferner wird es sich mit dem Technologie-Export nach GUS-Staaten beschäftigen.

Der nationale Anbieter der „Verwandlung der harten Haushaltsabfällen aus Stadtkreisen, Industrieabfällen aus den Betrieben der Staatkorporation Rostechnologii und von Drittpersonen“ wird vor Ende Juli des laufenden Jahres registriert werden.

Unternehmensberatung Russland

Das Blatt Kommersant, das die gemeinsame Präsentation von Rostechnologii und „Einigen Russland“ erlangt hat, schreibt, die Parteien haben das Abkommen am vorigen Donnerstag unterschrieben.

Wie der Vertreter der Staatkorporation im Gespräch mit dem Blatt präzisierte, werden 25 Prozent der Gesellschaft der Staatkorporation Rostechnologii  gehören. Die anderen Aktien werden unter den russischen Privatanlegern verteilt, derer Pool zurzeit gebildet wird.

Nach seinen Worten, kann das Pilotprojekt schon im Herbst in Kostroma gestartet werden. Noch ein Projekt – die Errichtung des Zentrums zur Abfallverarbeitung auf der Basis von fast bankbrüchiger Gesellschaft Khimprom in Wolgograd – befindet sich im Besprechungsstadium.

Rostechnologii hat auch vor, die Herstellung der Reaktoren zur Zucht der Enzyme anzufangen, welche bei der Rekultivierung des Testgeländes verwendet werden. Damit wird sich die Tochtergesellschaft – offene Aktiengesellschaft RT-Biotechprom beschäftigen.

Nach den Angaben von der Agentur Cleandeх, beträgt der Umfang nur der jährlich entstehenden Haushaltsabfälle in Russland mehr als 40 Millionen Tonnen. 35 Prozent davon sind für die Wiederaufbereitung verwendbar. Am Anfang 2010 hat Cleаndeх den Altpapiermarkt mit 260 Millionen Dollar (Benutzungsziffer - 40 Prozent), den Markt der Polymer-Abfälle mit 110 Millionen Dollar (5 Prozent) der Glasscherben mit 26 Millionen Dollar (35 Prozent),  der Reifen mit 19 Millionen Dollar (8 Prozent) geschätzt. Zu Beginn 2010 zählte man vier Müllverbrennungsbetriebe, fünf Müllverarbeitungsbetriebe und 39 Abfallsortiereinrichtungen, berichtet Kommersant.

Es ist bemerkenswert, dass es im Dokument keine Rede von den Projektfinanzierungsquellen gibt. In Rostechnologii gibt man zu, dass man nicht nur auf die Privatinvestitionen, sondern auch mit den budgetären Geldmitteln aus allen Ebenen rechnet.

07.2011 abercade.ru
Übersetzung erfolgte durch NBS

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