++++ Bruttoinlandsprodukt in Russland | BIP 2017: +1,6% | BIP 2018: +2,3% | Inflation 2018: 2,88% | BIP 2019 (Prognose): +1,3% ++++

Marktforschung-Expertise für meint

sagt Andreas Brügger, der Geschäftsführer des Fruchthandelsverbandes. Die Lebensmittel-Branche bekommt den Einfuhrstopp durch russische Antwort-Sanktionen zu spüren: Die Grenze ist zu und Früchtetransporte müssen umkehren. Er warnt vor unwiderruflichen Auswirkungen.

In der beruflichen Zugehörigkeit der russischen Mittelschicht nahm der Marktsektor ab und der Staatssektor (außer Angestellten im öffentlichen Dienst) zu: Beamten, Vertreter der Staatgewaltsorgane – sogenannte Silowiki, Leiter und Spezialisten aus dem Staatssektor bilden derzeit bis zu 20% der russischen Mittelschicht, was den Wert von 2007 um ein Drittel übersteigt.

Die Vertreter des russischen Diensts für die Regulierung der Alkoholproduktion halten es nicht für notwendig, die einheimischen Produkte zu umbenennen, deren Namen die Wörter „Cognac“ und „Champagner“ enthalten. Diese in cyrillischer Schrift geschriebenen Wörter verlieren eine Anknüpfung auf die geographischen Namen der Ortschaften. Deswegen meint der russische Dienst, es würden keine Rechte der französischen Hersteller auf die lateinisch geschriebenen Wörter „Cognac“ und „Champagne“ verletzt.

Das russische Ministerium für Industrie und Handel zwingt Einzelhändler zum Verkauf von russischer Kleidung und Schuhen. Es hat vor, eine 30-prozentige-Quote für Produkte der russischen Leichtindustrie einzuführen. Es schlägt vor, diese Verpflichtung in den Kodex für vertrauenswürdige Beziehungspraxis zwischen Handelsketten und Lieferanten von Konsumgütern hineinzuschreiben, der Mitte Dezember des letzten Jahres unterschrieben wurde.

Am Freitag hat der Vize Minister der Wirtschaftsentwicklung der Russischen Föderation Andrej Klepatsch mitgeteilt, dass zu dem Jahr 2015 Business die Finanzierung der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten (F&E bzw. R&D) verdoppeln wird. Seinen Worten nach, werden das nicht unnötige „die Ausgaben für sich“ sein, sondern „richtig interessante Projekte, die die Konzerne realisieren werden“. Übrigens, bedeutet diese Verdoppelung, dass russisches Business für die Forschung lediglich nur 0,6–0,8% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausgeben wird.

Der Generaldirektor der Korporation Rosnano Anatoli Tschubais sagte am 28. März, auf dem Seminar „des Klubs der regionalen Journalisten“ in Moskau, dass Rosnano kein Geld an Wissenschaftlern vergibt und plant keine Veränderungen. “Weil wir nicht für Wissenschaftsunterstützung, sondern für die Unterstützung des innovativen Businesses gegründet seien”, meinte Tschubais. Wie der Korrespondent der Nachrichtenagentur Regnum mitteilte, hat Tschubais betont, „die Wissenschaft sei eine Verwandlung des Geldes ins Wissen, und Innovationen – eine Verwandlung des Wissens ins Geld“.

Die Wissenschaftler haben das Porträt eines typischen russischen Managers entworfen. Das Profil eines durchschnittlichen Top-Managers, das nach 10 Jahren Datenerhebung gebildet wird, hat sich wie völlig erwartet ergeben und sieht wie folgt aus: das ist ein junger verheirateter Mann, der an einer technischen Hochschule studierte und seine zweite wirtschaftliche Ausbildung erhielte oder eine Business-Ausbildung absolvierte. Er unterscheidet sich von seinem westlichen Kollegen dadurch, dass er ehrgeizig und risikobereit ist und die Hoffnung auf den schnellen Aufstieg hat.

Für den Bau eines Betriebes für Getreideverarbeitung des Fachbereiches Evonik Industries in der Rostowskaja Oblast wird eine Investition in Höhe von 6 Milliarden Rubel getätigt. Der Start einer ersten Produktionslinie des Unternehmens für die Produktion der für die Tierernährung unentbehrlichen Aminosäuren (Lysin) ist für das Jahr 2014 vorgesehen. Das Volumen des zu verarbeiteten Getreides wird 250.000 Tonnen pro Jahr betragen.

Wie man erfahren hat, wurde in den Staatsduma die Vorlage des technischen Reglements über Weinproduktion eingebracht. Wenn das technische Reglement genehmigt wird, ändern sich die Spielregel auf dem russischen Alkohol-Markt, denn dieses Dokument bedeutet kardinale Veränderungen im Benennugssystem für Weinproduktion. So bietet das technische Reglement an, seit 2011 auf die Nomenklatur der Obstweine, Tafelweine und speziellen Weine zu verzichten, und seit 2016 auf das Fachwort „Sekt“ und „Kognak“ zu verzichten. Russische Alkoholhersteller des richten sich auf milliardenschweren Verlust wegen der Vorlage der technischen Vorschrift aus.

RBK daily teilt mit, dass der Wodka Gschelka zum Sommer 2010 in die russischen Geschäfte zurückkehrt. Wir errinern, dass vor einigen Jahren diese Wodkahandelsmarke durch gerichtliche Steitigkeiten getötet wurde. Jetzt hofft der Leiter von TPG Kristall Sergej Siwenko, der in den Gerichten die Rechte auf Gschelka gewonnen hat, dass die ehemaligen Konsumenten des Wodkas etwa 3-4 Millionen Flaschen im Monat kaufen werden.

In der letzten Zeit wird das Defizit an Käse in Russland beobachtet, so ist in einigen Geschäften die Zahl der Käsesorten um das zweifache gesunken, außerdem sind die minimalen Preise für den Käse von 120 auf bis zu 180 Rubeln für das Kilogramm gewachsen. Wie die Lieferanten sagen, sind die Preise deswegen gestiegen, weil der Wert der rohen Milch gewachsen ist, der seinerseits wegen des Käsedefizits gestiegen ist. Die Vertreter des Einzelhandels hoffen, dass die Situation sich dank der Lieferungen aus Weißrussland und aus den Baltischen Ländern verbessert.

Wie es bekannt wurde, beabsichtigt man in der Apothekenkette 36,6 in nächster Zeit, die eigene Markenproduktion (private label) an andere Apotheken zu liefern. So ist inzwischen der Vertrag über die Distribution der Ware für 10 Millionen Rubeln zwischen der Apothekenkette und der Gesellschaft Katren unterzeichnet, es werden bald auch die Verträge mit SIA International und Rosta für 100 Millionen Rubeln unterschrieben werden.