++++ Bruttoinlandsprodukt in Russland | BIP 2017: +1,6% | BIP 2018: +2,3% | Inflation 2018: 2,88% | BIP 2019 (Prognose): +1,3% ++++

Marktforschung-Expertise für sekt

Die Vertreter des russischen Diensts für die Regulierung der Alkoholproduktion halten es nicht für notwendig, die einheimischen Produkte zu umbenennen, deren Namen die Wörter „Cognac“ und „Champagner“ enthalten. Diese in cyrillischer Schrift geschriebenen Wörter verlieren eine Anknüpfung auf die geographischen Namen der Ortschaften. Deswegen meint der russische Dienst, es würden keine Rechte der französischen Hersteller auf die lateinisch geschriebenen Wörter „Cognac“ und „Champagne“ verletzt.

Wie man erfahren hat, wurde in den Staatsduma die Vorlage des technischen Reglements über Weinproduktion eingebracht. Wenn das technische Reglement genehmigt wird, ändern sich die Spielregel auf dem russischen Alkohol-Markt, denn dieses Dokument bedeutet kardinale Veränderungen im Benennugssystem für Weinproduktion. So bietet das technische Reglement an, seit 2011 auf die Nomenklatur der Obstweine, Tafelweine und speziellen Weine zu verzichten, und seit 2016 auf das Fachwort „Sekt“ und „Kognak“ zu verzichten. Russische Alkoholhersteller des richten sich auf milliardenschweren Verlust wegen der Vorlage der technischen Vorschrift aus.

Der Hersteller des Prämiensektes Abrau-Durso beabsichtigt, Geografie des Imports auszudehnen und bereitet sich auf die Eroberung der ausländischen Märkte vor. Dabei ist es für das Unternehmen der chinesische Markt am meisten interessant, weil es dort mehr als eine Milliarde potentieller Kunden gibt. Die Experten glauben, dass es für die Einführung der Handelsmarke Abrau-Durso etwa 20 Millionen Dollar ausgegeben werden müssen. Außerdem bezweifeln die Experten, dass der Sekt in China nachgefragt wird, weil der Champagner konsum dort nicht entwickelt ist.

Im Vergleich zum vorigen Jahr wurde die Produktion des Sekts Sowetskoe in diesem Jahr bedeutend verringert, was föderalem staatlichen Unternehmen Sojusplodoimport nicht gefällt. Sojusplodoimport bedenkt die Möglichkeit, mit den Unternehmen wieder zusammenzuarbeiten, die früher Sowetskoe Sekt hergestellt und 2009 auf die Zusammenarbeit verzichtet haben, als Sojusplodoimport die Vertragsbedingungen geändert hat.

In der beruflichen Zugehörigkeit der russischen Mittelschicht nahm der Marktsektor ab und der Staatssektor (außer Angestellten im öffentlichen Dienst) zu: Beamten, Vertreter der Staatgewaltsorgane – sogenannte Silowiki, Leiter und Spezialisten aus dem Staatssektor bilden derzeit bis zu 20% der russischen Mittelschicht, was den Wert von 2007 um ein Drittel übersteigt.

Russische Wirtschaft gebe zu viel Geld für Energie aus, erklärte der Ministerpräsident der Russischen Föderation Dmitri Medvedev in einer Regierungssitzung: „Das Kernproblem besteht darin, dass unsere Wirtschaft höchst verschwenderisch bleibt“, sagte er.

Russische Aktiengesellschaft OAO Das Institut der Stammzellen des Menschen, eine der führenden russischen biotechnologischen Gesellschaften, hat das Investitionsabkommen nach dem Projekt SinBio unterzeichnet. Somit wurde diese Gesellschaft zum größten privaten Co-Investor des Projektes, welches auf die Bildung der innovativen Medikamente und die Präparate gerichtet ist. Das allgemeine Investitionsbudget von SinBio wird 3,224 Mrd. Rubel bilden. Aus dieser Summe wird 1,299 Mrd. Rubel die staatliche Gesellschaft Rosnano gewähren, mit dessen Hilfe das Projekt realisiert wird.

Aktueller Zustand der Biotechnologien in der Russischen Föderation wird einerseits durch den Rückstand des Produktionsvolumens im Vergleich zum Niveau und dem Wachstumstempo der Länder, die als technologische Führer in diesem Gebiet gelten, andererseits – durch steigende Verbrauchernachfrage nach biotechnologischen Erzeugnissen gekennzeichnet.

Wissenschaftler aus der ganzen Welt beginnen, anlässlich der jährlichen Verkleinerung der Zahl der Bienen Alarm zu schlagen. Wenn ähnliche Tendenzen erhalten bleiben, dann wird der Mensch – wie Albert Einstein – einst prophezeite, im Laufe des nächsten Jahrzehnts als Art verschwinden. Die Gefahr käme dann von der globalen Lebensmittelkrise, die infolge des Verlusts der großen Menge von Pflanzen-Bestäuber der entstehen würde.

Wie der Kreml-Presseamt am Montag mitteilte, wurde die Doktrin der Lebensmittelsicherheit vom Präsidenten Russlands Dmitri Medwedew bestätigt. In der Verordnung wird berichtet, dass diese Doktrin nicht nur die ununterbrochene Versorgung der Bevölkerung mit den Lebensmitteln, sondern auch die Entwicklung der agroindustriellen und fischwirtschaftlichen Komplexe des Landes gewährleisten wird.

Der russische Föderale Antimonopoldienst (FAD) beabsichtigt die Situation im Alkoholzweig zu kontrollieren. Dieser Beschluss wurde nach der großzügigen Kontrolle des pharmazeutischen Sektors gefasst. FAD hat vor, Anteile der Weinimporteure auf dem Alkoholmarkt zu berechnen.