++++ Bruttoinlandsprodukt in Russland | BIP 2017: +1,6% | BIP 2018: +2,3% | Inflation 2018: 2,88% | BIP 2019 (Prognose): +1,3% ++++

Marktforschung in Russland | Profit

Viele russische Einzelhändler bemerken, dass die 24-Stunden-Öffnungszeit von vielen Einzelhandelsgeschäften nach der Einführung des Verbotes von Alkoholhandel in der Nachtzeit unprofitabel wurde. Bevor die Gesetzbestimmung über die Regelung des Verkaufs von alkoholhaltigen Getränken in Kraft getreten ist, kam der Hauptgewinn der Geschäfte, die in der Nacht offen waren, vom Absatz von Bier und hochprozentigen Alkoholgetränken. Ab Januar dieses Jahres ermöglicht die Profithöhe vom alkoholfreien Nachtverkauf nicht einmal die Deckung vom Personalaufwand und Kosten für Wache, sowie für die Beleuchtung von Kaufhallen.

Der russische Markt für Kleidung ist derzeit ziemlich attraktiv für globale Mode-Einzelhändler. Während man im europäischen Markt die scharfe Senkung der Nachfrage für Mode-Brands betrachtet und der amerikanische Markt mit den Mode-Neuheiten überfüllt ist, können die russischen Käufer für die greifbare Absatzsteigerung der bekannten globalen Trademarken sorgen.

Wie die Zeitung Wedomosti mitteilt, wurde die indirekte Werbung im Kino (product placement) in Russland zum ersten Mal im Gericht bestritten. Schauspielerin Tatjana Wassiljewa hat die Klage über den Verstoß der Urheberrechte eingereicht. Außerdem fordert sie der Schadensersatz vom Telefonanbieter MTS und der Fernsehsender, weil es im Film Neujahrstarif, den der Filmhersteller Profit gedreht hat, die verborgene Werbung von MTS gäbe.

Das Unternehmen Sela, das sich mit der Anfertigung und dem Verkauf der Bekleidung beschäftigt, hat vor, einen Teil der Produktion nach Russland zu verlagern. Sela hofft, dass das hilft, das Unternehmen mobiler auf dem Markt zu machen und die Logistikkosten zu reduzieren. Nach der Meinung der Analysten und der Konkurrenten Selas werden solche Manöver keinen Gewinn machen, denn die Bekleidungsproduktion in Russland ist teuerer als in China.

Dreizehn russische Regionen gehören zur Krisengruppe wegen dem Rückgang der Haushaltseinnahmen, meint Larisa Eroschkina, Chefin der Abteilung für Zwischenhaushaltsbeziehungen vom Finanzministerium der Russischen Föderation. Diese Angaben habe sie auf der Sitzung der Regionalabteilung von der Gemeinschaft Finanzprofis Russlands genannt. Die Sitzung habe in der bevollmächtigten Vertretung des Präsidenten im Nordwestlichen Föderalbezirk stattgefunden, berichtet der Fernsehsender Westi.



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