Was ist Entscheidungsfeld in Preispolitik

Entscheidungsfeld in Preispolitik

Die Preispolitik als ein Bestandteil aller Marketinginstrumente bezieht sich auf bestimmte Bereiche, wo die entsprechenden Preisentscheidungen zu treffen sind.

Als erster Bereich ist die Bestimmung von Preisen für die neue Produkte anzusehen. Hier die erstmal gesetzten Preise können sehr entscheidend sein und sowohl positive, als auch negative Folgen für den Anbieter haben.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Preisstrategien in Bezug auf Markteinführung der neuen Produkte oder Dienstleistungen. Zu einem geht es um Skimmingstrategie, zum anderen – Penetrationsstrategie. Die beiden Ansätze zur Preisbestimmung haben ihre eigene Besonderheiten und Vorteile.

Bei Skimmingstrategie werden die neuen Produkte zu hohen Preisen angeboten mit dem Ziel, die Zahlungsbereitschaft der potenziellen Nachfrager abzuschöpfen. Mit dieser Strategie kann man natürlich keine hohen Absatzzahlen erreichen. Zudem der Wettbewerbsdruck ist ziemlich stark und lässt die Preise entsprechend sinken.

Die Penetrationsstrategie setzt im Gegenteil voraus, dass die Innovationen zu relativ niedrigen Preisen angeboten werden. Damit kann man den entsprechenden Marktanteil und die starke Position auf dem Markt gewinnen.

Das weitere Entscheidungsfeld bezieht sich auf die so genannte konkrete anhand Preis-Absatz-Funktion basierte Preisbestimmung für die neue Produkte. Man geht aus dem Zusammenhang zwischen dem Preis und abgesetzter Menge.

Der weitere Bereich der Preispolitik beschäftigt sich mit Preisen für das gesamte Produktprogramm. Es geht darum, dass die einzelnen Produkte als eine Gesamtheit betrachtet werden und dementsprechend zum bestimmten einheitlichen Preis angeboten werden. Damit können die Preise für einen Artikeln sowohl eine negative, als auch positive Wirkung haben.

Man kann auch die Preise für die ganze Produktgruppe (Produktlinie) bestimmen. In der Regel werden die Preise in drei Kategorien zusammengefasst: Premium, Mittel-Klasse und Economy.

Preisbündelung stellt ein weiteres Entscheidungsfeld der Preispolitik eines Unternehmens. Wie schon in Produktbündelung erwähnt wurde, können einige Produkte als ein Produktpaket angeboten werden. Für Gestaltung der Preis-Aktivitäten bedeutet das, dass diese Artikeln auch gemeinsam zu einem Preispaket verkauft werden.

In Abhängigkeit von Situation auf dem relevanten Markt, Änderung der Nachfrage oder Kosten kann man dauerhaft oder vorübergehend die Preisänderung als Maßnahme zu Nutze machen.

Der Anbieter kann auch die gleiche oder ähnliche Produkte oder Dienstleistungen verschiedenen Zielgruppen zu unterschiedlichen Preisen anbieten. D.h. er kann die Preisdifferenzierung anwenden.

Die Gestaltung von Rabattsystemen sowie von Bonus-Systemen gehört auch zu den wesentlichen Maßnahmen im Rahmen der Preispolitik.

Die Rabatte stellen eine Form von Preisnachlässe dar, die beim Erwerb von Güter entstehen: z.B. Mengenrabatte, Sonderrabatte, Einzelrabatte, Saisonrabatte etc.

Boni im Vergleich zu den Rabatten entstehen nach dem Kauf: z.B. Bonus für Stammkunde etc.

Entscheidend ist auch wie alle diese Aktivitäten durchgesetzt werden. In diesem Zusammenhang spricht man über Durchsetzung von Preis-Maßnahmen als ein zusätzliches Entscheidungsfeld.
idz.

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