Metapher Jargon Definition Bedeutung Metapher Jargon | Definition, Bedeutung, Beispiele

Was ist Vertretungsmacht

Vertretungsmacht (Definition). Vertretungsmacht – Befugnis, für einen anderen wirksam Rechtshandlungen vornehmen zu können.

Was ist venire contra factum proprium

venire contra factum proprium (Definition). venire contra factum proprium – Widerspruch zum eigenen früheren Verhalten.

Was ist Treu und Glauben

Treu und Glauben (Definition). Treu und Glauben – ausfüllungsbedürftiger Rechtsbegriff, dessen Inhalt sich nach dem Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden richtet, § 242 BGB.

Was ist Sittenwidrigkeit

Sittenwidrigkeit (Definition, Erklärung, Voraussetzungen). Sittenwidrigkeit führt zur Nichtigkeit des Rechtsgeschäftes. Voraussetzungen: 1. Auffälliges Missverhältnis von Leistung und Gegenleistung 2. Zwangslage des Bewucherten 3. Bewusstes Ausnutzen durch den Wucherer

Was ist Normiertes Schweigen

Schweigen, normiertes (Definition). Schweigen, normiertes – Schweigen an Erklärungs Statt (nach gesetzlichen Tatbeständen).

Was ist Realofferte

Realofferte (Definition). Realofferte – Angebot durch Handlung, z.B. Zusendung

Was ist Potestativbedingung

Potestativbedingung (Definition). Potestativbedingung – Bedingung, bei der die Herbeiführung des fraglichen Ereignisses im Belieben des Erklärungsgegners steht.

Was ist Perplexität

Perplexität (Definition). Perplexität – innere Widersprüchlichkeit

Was ist peremptorisch

peremptorisch (Defintion, Begriff). peremptorisch – dauerhaft rechtshindernd.

Was ist Kollusion

Kollusion (Definition). Kollusion – bewusstes Zusammenwirken des Vertreters und des Geschäftspartners zum Nachteil des Geschäftsherrn (§138 sittenwidrig).

Was ist Irrtum

Irrtum (Definition). Irrtum ist das unbewusste Auseinanderfallen von Erklärtem und Gewolltem, z.B.: error in negotio: Irrtum über die Art des Geschäftes error in objecto:Irrtum über die Identität Geschäftsgegenstands error in persona: Irrtum über die Identität des Geschäftspartners

Was ist invitatio ad offerendum

invitatio ad offerendum (Definition). invitatio ad offerendum – Aufforderung zur Abgabe einer Willenserklärung

Was ist Gestaltungsrecht

Gestaltungsrecht (Defintion). Gestaltungsrecht – das Recht unmittelbar durch einseitige empfangsbedürftige Willenserklärung ein Recht zu begründen, aufzuheben oder zu ändern.

Was ist Geschäftsfähigkeit

Geschäftsfähigkeit (Definition). Geschäftsfähigkeit – Fähigkeit, persönlich im eigenen Namen an Rechtsgeschäftigen beteiligt zu sein. Abgrenzung zu den beschränkt Geschäftsfähigen (§§ 2, 106 BGB): Minderjährige nach Vollendung des 7. Lebensjahres und Geschäftsunfähigen (§§ 104, 105 BGB): Kinder vor Vollendung des 7.

Was ist Fehleridentität

Fehleridentität (Definition). Fehleridentität – Fall in dem derselbe Unwirksamkeitsgrund sowohl das Verpflichtungs- als auch das Verfügungsgeschäft erfasst.

Was ist Bedingung-Begriff

Bedingung-Begriff Bedingung – jedes zukünftige ungewisse Ereignis, 2 Formen (§§ 158ff. BGB) aufschiebende (Suspensivbedingung) und auflösende (Resolutivbedingung).

Was ist Drohung

Drohung (iSv § 123 I BGB). Drohung ist die Ankündigung eines künftigen Übels, auf das der Handelnde Einfluss hat oder zu haben vorgibt und mit dem die Abgabe einer bestimmten Willenserklärung bezweckt ist.

Was ist Duldungsvollmacht

Duldungsvollmacht ist anzunehmen, wenn der Vertretene es wissentlich geschehen lässt, dass ein anderer für ihn wie ein Vertreter auftritt und der Geschäftsgegner dieses Dulden nach Treu und Glauben dahin verstehen durfte, dass der als Vertreter handelnde bevollmächtigt ist.

Was ist Erklärungsdissens

Erklärungsdissens (Definition). Erklärungsdissens – Eine weder objektiv noch subjektiv bestehende Einigung.

Was ist Erfüllungsschaden

Erfüllungsschaden (Definition) Erfüllungsschaden – Schaden, den der Vertragspartner dadurch erleidet, dass der Vertrag nicht ordnungsgemäß erfüllt wird.

Was ist Erfüllungsgehilfe

Erfüllungsgehilfe (Definition). Erfüllungsgehilfe ist, wer mit Wissen und Wollen des Geschäftsherrn in dessen Pflichtenkreis als seine Hilfsperson tätig wird.

Was ist Empfangsbote

Empfangsbote (Definition) Empfangsbote – wer entweder tatsächlich ermächtigt ist oder nach der Verkehrsanschauung als ermächtigt, geeignet und bereit anzusehen ist, eine Willenserklärung für den Empfänger anzunehmen.

Was ist Fälligkeit

Fälligkeit (Definition). Fälligkeit ist der Zeitpunkt, zu dem der Schuldner spätestens leisten muss (Nicht entscheidend ist die Erfüllbarkeit, also der Zeitpunkt, ab dem der Schuldner zu leisten imstande ist.)

Was ist Erklärungsfahrlässigkeit / potentielles Erklärungsbewusstsein

Erklärungsfahrlässigkeit / potentielles Erklärungsbewusstsein (Definition). Erklärungsfahrlässigkeit / potentielles Erklärungsbewusstsein – der Erklärende muss sich sein Verhalten bei fehlendem Erklärungswillen als Willenserklärung zurechnen lassen, wenn er bei pflichtgemäßer Sorgfalt hätte erkennen können, dass er den objektiven Erklärungstatbestand einer Willenserklärung setzt

Was ist Falsa demonstratio non nocet

falsa demonstratio non nocet (Definition, Begriff) falsa demonstratio non nocet – beide Parteien erklären objektiv etwas anderes als sie subjektiv richtig wollen („falsche Bezeichnung schadet nicht“).

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